Tierrechtsforen

Normale Version: wieder wurden 4 niedliche Waldis zu einer Beißattacke verführt
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na wenigstens hat es keine Unbeteiligten getroffen.....

http://www.sueddeutsche.de/panorama/thue...t-1.947939
(22.05.2010 20:55)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]na wenigstens hatte es Familienangehörige erwischt und keine Unbeteiligten.

Die Bemerkung ist wohl etwas "daneben" bei einem 3-jährigen Kind.

Ich selbst bin hin-und hergerissen bezügl. "Kampfhunde".
Einerseits kann ich den Ausführungen von Frau Feddersen-Petersen (ich hasse Doppelnamen) folgen dass keine Kampfhundrassen gibt (ich kenne einige sehr liebe) andererseits können diese Hunde wohl eher zur Aggression erzogen werden können.
Wobei ein evtl. weglaufendes, dann fallendes Kind für Hunde, zumal im Rudel, immer ein Beuteverhalten auslöst.
Man kann kleine Kinder auch nicht mit dem allerliebsten Hund allein lassen.

-Und ich hatte bisher 5 Hunde der verschiedensten Rassen.
Ich meine, die Zucht von Kampfhunden sollte absolut verboten werden und die Haltung von Kampfhunden nur unter strengsten Auflagen erlaubt werden, so dass nur sehr versierte Leute diese Hunde halten dürfen.

Ich widerspreche dir, Hippolais. Es sind diverse Hunderassen sehr direkt auf Kampfhund gezüchtet worden. In den USA fanden früher legale, und finden heute noch illegale Hundekämpfe statt. Das ist wirklich widerwärtig und die Hunde können nichts dafür, aber leider sind sie vom Körperbau her in der Lage, Menschen, vor allem Kinder durch ihre Bisse zu töten.

Ich habe gelesen, dass die Frau die Hunde illegal gezüchtet hat. Den Behörden war nicht bekannt, dass die Frau diese Hunde hielt.

Lasst sie leben

http://www.welt.de/vermischtes/article77...alten.html
(22.05.2010 21:54)Hippolais schrieb: [ -> ]Die Bemerkung ist wohl etwas "daneben" bei einem 3-jährigen Kind.

etwas unglücklich formuliert......

Was ich damit sagen wollte - wären bei all solchen Hiobsbotschaften immer Familienangehörige der Halter involviert würde sich das Problem von allein erledigen....

Aber verrat mir doch bitte mal wozu sich eine 44 jährige Frau 4 solcher Beissmaschinen hält.
Und eine 70 jährige bekäme niemals mein Kind in die Finger - die benötigt ja selber eine Aufsichtsperson!
Hier sind mehrere unverantwortliche Umstände aufeinandergetroffen!

Hunde frei rumlaufend ohne Aufsicht...
70 jährige frei rumlaufend ohne Aufsicht...
3 jähriges Kind ohne Aufsicht....

Ergebnis: Katastrophe




(22.05.2010 22:10)Lasst sie leben schrieb: [ -> ]Ich meine, die Zucht von Kampfhunden sollte absolut verboten werden und die Haltung von Kampfhunden nur unter strengsten Auflagen erlaubt werden, so dass nur sehr versierte Leute diese Hunde halten dürfen
.

Warum fallen die eigentlich nicht unters Waffenrecht?
Nur bei nachgewiesenem Haltungsbedürfnis erlauben - und schon wäre Ruhe!

(22.05.2010 22:10)Lasst sie leben schrieb: [ -> ]Ich habe gelesen, dass die Frau die Hunde illegal gezüchtet hat. Den Behörden war nicht bekannt, dass die Frau diese Hunde hielt.

Also vermutlich auch keine Hundsteuern oder Halterhaftpflicht!
(22.05.2010 21:54)Hippolais schrieb: [ -> ]Ich selbst bin hin-und hergerissen bezügl. "Kampfhunde".
Ich nicht. Kampfhunde gehören weg!
(22.05.2010 22:46)Bär schrieb: [ -> ]Ich nicht. Kampfhunde gehören weg!
Problembären auch?
"Kampfhunde" sind von Menschen gezüchtete "Kampf"maschinen, die armen Hunde können nichts dazu, wenn sie dann von bekloppten Menschen zur Agression dressiert werden.
Menschen, die Kampfhunde zu Kampfmaschinen gehören weg. Weg? Nein, sie sollten eher aufgeklärt werden? Aber wenn ich mir so die Menschen anschaue - schlechte Karten.
Das mit der illegalen Zucht habe ich auch gehört. Und wenn man mit diesen Rassen Geld verdienen will, muss man sie erziehen wie der "Kunde" sie will.
Trotzdem sind es gerade die Ausführungen von Frau Feddersen-Petersen (ich hasse Doppelnamen), die wohl Thüringen und Niedersachsen haben gegen die Kampfhundelisten stimmen lassen.
Und der "Täter" letzte Woche war "nur" ein Husky.
(22.05.2010 22:46)Bär schrieb: [ -> ]Ich nicht. Kampfhunde gehören weg!

Deine Kenntnisse bez. "Kampfhunde" außerhalb von BILD?

Für mich ist das ein etwas schwierigeres Thema.
(22.05.2010 22:55)Rudi schrieb: [ -> ]
(22.05.2010 22:46)Bär schrieb: [ -> ]Ich nicht. Kampfhunde gehören weg!
Problembären auch?
"Kampfhunde" sind von Menschen gezüchtete "Kampf"maschinen, die armen Hunde können nichts dazu, wenn sie dann von bekloppten Menschen zur Agression dressiert werden.
Menschen, die Kampfhunde zu Kampfmaschinen gehören weg. Weg? Nein, sie sollten eher aufgeklärt werden? Aber wenn ich mir so die Menschen anschaue - schlechte Karten.


verhindert das EINEN beissunfall, sich das jetzt wieder schönzulügen?
oder macht es die kleine wieder lebendig, wenn du hier posaunst, das die hunde nichts dafür konnten?!
war die kleine selber schuld, ja?
rudi, spinnst du???Teuflisch
greenlantern, du hast vielleicht nicht verstanden, dass die Frau die Hunde illegal gehalten und gezüchtet hat und außerdem wohl unfähig war, sie richtig zu erziehen.
WENN man solche Hunde RICHTIG hält, dann geschieht auch nichts, dann sind sie auch für Kinder nicht gefährlich.

@Hans
Du spinnst wohl. Seit wann muss man 70-jährige Menschen unter Kuratel stellen?

Lasst sie leben
Kommt mal wieder runter.
Aggression eines Hundes hat nicht unbedingt was mit seiner Gefährlichkeit zu tun.
Aggression ist ein obligater Teil des Sozialverhaltens, immer wieder ausgetestet im Zusammenleben und im Streiten.
Fälschlicherweise ist dieser Begriff negativ belegt worden. Hunde sind hoch soziale Lebewesen, auf die Austragung von Konflikten angewiesen. Damit sollen Übergriffe auf den Menschen nicht verharmlost werden.
Wie wissenschaftliche Erhebungen belegen, sind es meist individuelle Hund-Mensch –Beziehungen, die den Hund zur Gefährdung seiner Umwelt werden lassen.
Es gibt wohl keine gefährlichen Hunderassen, es gibt gefährliche Hundeindividuen.
Aber selbst daran möchte ich hier nicht unbedingt glauben:
1.) Könnte das Kind den Hunden zu nahe gekommen sein: Aggression als allgemeine Verteidigung.
2.) Angriffsbereitschaft gegen Beutetiere: Dies würde greifen, wenn das Kind weggerannt oder gefallen ist. Dies gehört allerdings nicht zum Aggressionsverhalten, sondern ist eher lustbetont Die Bisse in den Kopf könnten darauf hindeuten. Vielleicht wurden die Hunden zur Beschäftigung stets Bällen u.a. hinterhergehetzt, um diese zu zerreißen.
3.) Aggression bei der Territoriumsverteidigung: Dies Bereitschaft war wohl seit jeher von Hunden erwünscht. Das Kind war wohl noch nicht als Rudelmitglied akzeptiert.
4.) Gruppenaggression ist“ ansteckend“ bei sozial lebenden Säugetieren sowohl bei Hunden als auch bei Veganern . Die Angriffsintention eines Tieres reicht.
Es gibt noch andere mögliche Gründe. Prinzipiell hätten auch andere unbeaufsichtigte Hunde das Gleiche anrichten können. – Wobei die Beißkraft der „Kampfhunde“ wohl besonders groß ist.
Auf jeden Fall: Hunde nie mit Kleinkindern unbeaufsichtigt lassen!

Als die Hunde am St. Bernhard nichts mehr zu tun hatten, da kaum noch Wanderer den Pass benutzten, büxten sie aus und fielen ein Mädchen beim Blumenpflücken an.
<---------Kampfschmuser
Lieber Hippolais,

ich schätze es sehr, dass du dich für die Hunde einsetzt. Verstehe mich nicht falsch, ich bin kein Hundefeind, im Gegenteil - wie könnte ich auch.
Allerdings sind die Kampfhunde nicht mit normalen Hunden zu vergleichen, denn sie sind eine spezielle Auslese, bei denen besonders auf die nennen wir es Kampfbereitschaft geachtet wurde. Die Menschen hatten eben ein besonderes, perverses Vergnügen daran, wenn die Hunde sich ineinander verbissen und nicht losließen.

Ich las, die Oma hat das Kind, als die Hunde angelaufen kamen, auf den Arm genommen. Offenbar hat die Halterin die Hunde auch im Zwinger gehalten, wahrscheinlich waren sie unterbeschäftigt, so wie die von dir erwähnten Bernhardiner.
Daher bin ich mit dir einer Meinung, dass die Probleme immer auf der Halterseite liegen. Gerade deswegen sollten nur besonders kenntnisreiche und verantwortungsvolle Personen die Erlaubnis erhalten, Kampfhunderassen zu halten. Und ein Zuchtverbot halte ich ebenfalls für richtig.

Hippolais schrieb:
"Gruppenaggression ist“ ansteckend“ bei sozial lebenden Säugetieren sowohl bei Hunden als auch bei Veganern ."
Das konntest du dir wohl nicht verkneifen, oder? Diese Art zu "diskutieren" ist unsachlich und unnötig.

Lasst sie leben
(23.05.2010 11:36)Lasst sie leben schrieb: [ -> ]Hippolais schrieb:
"Gruppenaggression ist“ ansteckend“ bei sozial lebenden Säugetieren sowohl bei Hunden als auch bei Veganern ."
Das konntest du dir wohl nicht verkneifen, oder? Diese Art zu "diskutieren" ist unsachlich und unnötig.

Sorry, nobody is perfect, selbst ich nicht; aber ich bin dicht dran.

Nun habe ich erfahren, dass es sogar 4 Hunde waren.
Die Oma hatte das Kind auf dem Arm (vielleicht traute sie den Hunden nicht ganz) und ist wohl auf dem Weg ins Haus auf der Treppe gestürzt.
Damit kommen folgende von mir oben genannte Gründe in Frage:
2.) Angriffsbereitschaft gegen Beutetiere: Dies würde greifen, wenn das Kind weggerannt oder gefallen ist. Dies gehört allerdings nicht zum Aggressionsverhalten, sondern ist eher lustbetont Die Bisse in den Kopf könnten darauf hindeuten. Vielleicht wurden die Hunden zur Beschäftigung stets Bällen u.a. hinterhergehetzt, um diese zu zerreißen.
3.) Aggression bei der Territoriumsverteidigung: Dies Bereitschaft war wohl seit jeher von Hunden erwünscht. Das Kind war wohl noch nicht als Rudelmitglied akzeptiert.
4.) Gruppenaggression ist“ ansteckend“ bei sozial lebenden Säugetieren, sowohl bei Hunden als auch bei Menschen . Die Angriffsintention eines Tieres reicht.

Bei richtiger Erziehung sind diese Hunde wohl nicht problematischer als andere. Aber da liegt der Hase im Pfeffer: Den Leute, die sich diese Hunde anschaffen, ist meist an einer Sozialisierung (und dazu gehört absolute Unterordnung unter alle ranghöheren menschlichen Rudelmitglieder - sorry, auch Tierrechtler müssen das begreifen) nicht gelegen.
Ich befürworte kein Verbot, sondern einen "Hundeführerschein" nebst Verhaltensüberprüfung für Hunde ab einer bestimmten Größe.
Wobei Diensthunde mit ihren Führern diese schon haben.
Überall gibt es "Hundeschulen" und die machen meist recht gute Arbeit.

Bei der Erziehung unserer Welpen wurde darauf geachtet, dass die Kinder der Familie dem Hund z.B. jederzeit den Futternapf oder Kauknochen wegnehmen konnten. Trotzdem wurden sie lange nicht mit den Hunden alleine gelassen.

So wie vernünftige Hundebesitzer sog. Welpenspieltage nutzen sollten, um die Hunde unter sich zu sozialisieren, sollte auch der Welpenbesitzer möglichst viele Kinder unter Aufsicht mit dem jungen Hund spielen lassen. Das fördert den gegenseitigen Respekt, baut Ängste ab und ist wahrscheinlich auch gesund (Förderung der Immunkompetenz).
es gibt KEINE entschuldigung dafür, egal wie man sich das schönlügen will...selbst meine ausgebildeten jagdhunde, die auch die konfriontation mit waildsauen nicht scheuen, würden NIEMALS ohne meine erlaubnis versuchen, beute zu machen...und darauf habe ich immer wert gelegt...
da offenbar aber zu viele menschen mit der haltung und ausbildung gerade solcher überflüssiger rassen überfordert sind, sollte für deutschland ein zucht und importverbort eingeführt werden...bei sofortiger euthanasie von illegalen hunden....nebst geldstrafe, von mir aus auch erzwingungshaft.
(23.05.2010 12:47)greenlantern schrieb: [ -> ]---sollte für deutschland ein zucht und importverbort eingeführt werden...bei sofortiger euthanasie von illegalen hunden....nebst geldstrafe, von mir aus auch erzwingungshaft.

Unterschreibe ich. Sehr oft findet man diese Hunde in gesellschaftlich
bedenklichem Umfeld. Wenn dann noch falschle Haltung und Selbstüberschätzung und Dummheit des Halters hinzu kommen ist die Zeitbombe scharf geschaltet.
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