Tierrechtsforen

Normale Version: Elf Tiger in Zoo verhungert
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Zitat:Aus Geldnot hat ein chinesischer Zoo in Shenyang elf sibirische Tiger regelrecht verhungern lassen. Die Tiere hätten nur billige Hühnerknochen zu fressen bekommen, berichtete die Tageszeitung "China Daily" am Freitag.

Die Tiger seien an Unterernährung gestorben und nicht an infektiösen Krankheiten, sagte Liu Xiaoqiang, Vizechef der Station für den Schutz wilder Tiere in der Provinzhauptstadt von Liaoning. Grund seien finanzielle Probleme des in Nordostchina gelegenen Tierparks gewesen.

...

<Quelle> und mehr dazu

Chinesen und Tiere. Für vieles, was in China passiert, fehlt mir jegliches Verständnis. So werden z.B. in einem Zoo auch Löwen, Tiger und Hunde (Kangals) zusammen gehalten <Klick> Aus hemmungsloser Sensationsgier?
@ Western Taipan

Der Hungertod der Tiger wurde von vielen Nachrichtenagenturen
verbreitet. Mit mehr als einem Achselzucken kann man darauf aber
nicht reagieren. Die VR China ist bis heute ein totalitärer Staat, der,
da er nach militärischer auch wirtschaftliche Macht erlangt hat, durch
fast nichts zu beeindrucken ist.

Todesopfer? Als Peking erstmals den Bau einer Straßen- und
Eisenbahnverbindung zum überfallenen und einverleibten Tibet
beschloß, starben ca. 4.000 Arbeiter und etwa 3.000 Kamele, die
Lasten tragen sollten. Solche Dimensionen würden Europäer massenhaft
auf die Straße treiben.

Ich wüßte jedenfalls nicht, wie man von Deutschland aus intelligent
auf den Tod der 11 Tiger in China reagieren könnte.
(15.03.2010 23:33)Hippo_zu_Gast schrieb: [ -> ]@ Western Taipan

Der Hungertod der Tiger wurde von vielen Nachrichtenagenturen
verbreitet. Mit mehr als einem Achselzucken kann man darauf aber
nicht reagieren. Die VR China ist bis heute ein totalitärer Staat, der,
da er nach militärischer auch wirtschaftliche Macht erlangt hat, durch
fast nichts zu beeindrucken ist.

Ich wüßte jedenfalls nicht, wie man von Deutschland aus intelligent
auf den Tod der 11 Tiger in China reagieren könnte.

doch ich schon. Einfach alle Veganer und Tierrechtler dazu aufrufen solche Zoos einfach öfter zu besuchen damit sie wieder zu Kohlen kommen um so ihre Tiere wieder füttern zu können. Dann sterben die auch nicht!
Oder die Viecher alle freilassen.... aber das werden sie wohl nicht machen denke ich mir.
Wer sich über die Sitten und Gebräuche in anderen Ländern aufregt muß da hin um vor Ort für Änderungen sorgen zu können.
Mit ein paar Sprüchen und Entrüstungserklärungen aus der warmen Stube am PC und im I-Net ist noch keinem Tier geholfen worden.
(16.03.2010 11:17)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Einfach alle Veganer und Tierrechtler dazu aufrufen solche Zoos einfach öfter zu besuchen damit sie wieder zu Kohlen kommen um so ihre Tiere wieder füttern zu können. Dann sterben die auch nicht!

Lieber Hans,
hier ist globaler Artenschutz angesagt, denn von den Dir so betitelten
(16.03.2010 11:17)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]...Viecher...
leben nur noch 3500 in Freiheit.

Angesichts dieser Tatsache ist das obige Zitat eine unpassende, niveaulose Provokation.
Einmal nur einmal was konstruktives Hans!

Unsere Erwartungen zu hoch? Na dann überprüfe dies hier.
Der lachende Hans ' schrieb: [ -> ]Ich wollte mich hier mal kurz vorstellen - komme aus Niedersachsen und bin bekennender Natur- und Tierfreund!...
Freue mich auf interessanten und gepflegten Meinungsaustausch.

Grüße Nasentierchen
(16.03.2010 12:27)Nasentierchen schrieb: [ -> ]
(16.03.2010 11:17)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Einfach alle Veganer und Tierrechtler dazu aufrufen solche Zoos einfach öfter zu besuchen damit sie wieder zu Kohlen kommen um so ihre Tiere wieder füttern zu können. Dann sterben die auch nicht!

Lieber Hans,
hier ist globaler Artenschutz angesagt, denn von den Dir so betitelten
(16.03.2010 11:17)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]...Viecher...
leben nur noch 3500 in Freiheit.

Angesichts dieser Tatsache ist das obige Zitat eine unpassende, niveaulose Provokation.
Einmal nur einmal was konstruktives Hans!

Unsere Erwartungen zu hoch? Na dann überprüfe dies hier.
Der lachende Hans ' schrieb: [ -> ]Ich wollte mich hier mal kurz vorstellen - komme aus Niedersachsen und bin bekennender Natur- und Tierfreund!...
Freue mich auf interessanten und gepflegten Meinungsaustausch.

Grüße Nasentierchen

Man erkenne den Zweck und die Kernaussage in einem Beitrag, der da lautete:

(16.03.2010 11:17)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Wer sich über die Sitten und Gebräuche in anderen Ländern aufregt muß da hin um vor Ort für Änderungen sorgen zu können.
Mit ein paar Sprüchen und Entrüstungserklärungen aus der warmen Stube am PC und im I-Net ist noch keinem Tier geholfen worden.

Selbst wenn sie in China 1000 Tiger verhungern lassen kannst du von hier aus nichts daran ändern - dazu muß man seinen Hintern schon an den Ort des Geschehens bewegen.

Jetzt verstanden???

oder kennst du nicht den Spruch:

....oder ob in China ein Sack Reis umfällt!

Gestern das im WDR mit den Hähnchenschlachtereien und Exporten nach Afrika gesehen?
Tägl. 1 Mio geschlachteter Hähnchen...... wo zieht da denn noch der Tierrechtsgedanke? Ebenfalls 0 Möglichkeit der Einflussnahme von Einzelpersonen oder Kleinstgrüppchen.

......bis auf den Sack Reis!
(16.03.2010 14:04)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]... dazu muß man seinen Hintern schon an den Ort des Geschehens bewegen.

Und ich dachte jetzt kommt was konstruktives.
Angenommen der Hintern wäre in China, bitte konstruiere weiter...
Ich lese immer Deine Gedanken gegen etwas.
Lass mal Dein Köpfchen rauchen für etwas, mach bitte mal konstruktive Vorschläge.

Grüße Nasentierchen
man sollte schon zwischen tigern in gefangenschaft und wilden tigern unterscheiden. von letzteren gibt es nur noch um die dreitausend, von dem hier genannten sibirischen tiger um die 500, in zoos und zirkussen hingegen deutlich mehr. nur kann man die nicht einfach frei lassen, weil sie da auch verhungern würden, wenn sie sich nicht zuvor mit besser bewaffneten menschen anlegen - freilassen hilft also nichts.

aus radikalveganer sicht kann man dem zoo wohl nur vorwerfen, dass er die tiere nicht gleich compassioniert hat. sie ausstellen ist ja eh böse und die vegane ernährung von tigern wohl auch noch nicht so ausgereift. aus tierschutzsicht kann man beklagen, dass der staat da nicht helfend eingegriffen hat. hat er aber nicht, so ist das nunmal in der freien marktwirtschaft.

um mal ein ganz konstruktiven vorschlag zu machen: wieso nicht beim nächsten wirtschaftlichen engpass ein paar der tiger als tcm-zaubermittel und tigerpelz zu geld machen, um wenigstens die anderen ordentlich füttern zu können? das könnte indirekt auch den schwarzmarktpreis für gewilderte tiger senken und damit der eigentlich bedrohten population helfen.
(16.03.2010 14:25)Nasentierchen schrieb: [ -> ]
(16.03.2010 14:04)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]... dazu muß man seinen Hintern schon an den Ort des Geschehens bewegen.

Und ich dachte jetzt kommt was konstruktives.
Angenommen der Hintern wäre in China, bitte konstruiere weiter...
Ich lese immer Deine Gedanken gegen etwas.
Lass mal Dein Köpfchen rauchen für etwas, mach bitte mal konstruktive Vorschläge.

Grüße Nasentierchen

Ok, du willst was konstruktives??

Ganz einfach, sich um die Verbesserung im eigenen Land kümmern wo man auch an Ergebnissen messen kann das man was bewegt hat.
Und sich nicht um jedes Kätzchen und jeden Wuffi der in Korea in der Bratpfanne landet kümmern - denn das verhinderst du nicht! Also vergeude da keine Energie sondern versuch was im eigenen Land zu verändern!

Ich sagte ja mal irgendwo - es ist ein langer Weg mit kleinen Schritten.
Aber ein Anfang ist z.B. das Kontrahenten wie Jäger und Veganer/Tierrechtler miteinander anfangen zu reden.
(auch wenn da oft viel Blödsinn bei rauskommt)

Dank Rudi´s Plattform hier. Und wir pfeffern uns nicht gegenseitig Anzeigen ins Haus so wie in diesem anderen kranken Forum wo man sich diebisch über Tote freut. Menschen meine ich!

Ansonsten bin ich nicht für konstruktives Tierrecht zuständig als Jäger. Ich baue Nistkästen für unsere Gartensingvögel und habe diesen Winter jede Menge Vogelfutter gekauft. Sowas ist für mich konstruktiv und meßbar als Tierfreund!
Hi,

es ist sehr schwierig sich in Dinge anderer Länder einzumischen und noch schwieriger ist es, wenn es so ein Land wie z.B. China ist. Da gelten andere Umgangsformen mit Tieren. Ich habe ja mal ein halbes Jahr in Kambodscha gedient und wenn Du dort in der Hauptstadt Phnom Penh mal über die Märkte maschierst, dann kann man wirklich das Grauen live sehen.

Egal ob lebende Fische die Flossen abgeschnitten werden, Fröschen die Hinterbeine und der Rest lebt aufgestapelt weiter, Hühner die man lebendig abbrüht und rupft, Schweine denen die Beine auf den Rücken gebunden sind oder Enten in Körben stundenlang in der Sonne ohne Wasser stehen und die Hälfte schon tot ist.
Tiere sind Nahrungsmittel und Schmerz und Leid macht sie schmackhaft, aber es ist dort einfach nur Essen. Essen was das Volk am Leben hält. Menschenrechte werden auch mit Füßen getreten. Ich möchte nicht dort ins Gefängnis müssen. 20 Mann auf 50m², ein Loch im Boden als Toilette und ein Eimer altes stinkendes Wasser als Trinkwasser. Kein Märchen, sondern harte Realität.

Ein Tiger ist in China ein Symbol. Darum möchten die Menschen dort dieses Symbol sehen. Wenn das Symbol verreckt, dann wird es ausgetauscht, hauptsache das Volk sieht die Stärke und Kraft, Mut und die Eleganz. Alles das, was die Menschen dort haben möchten, aber es niemals erreichen werden.
Wenn das Futter knapp wird, werden zuerst andere Zooinsassen verfüttert, wenns dann damit knapp wird, werden die Tiere in Katakomben gepfercht, damit jedenfalls der Schein der Anmut in Erinnerung bewahrt bleibt.

Natürlich kann man von hier aus Protestaktionen starten, zum Boykott von Waren aufrufen und auch Unterschriften sammeln, aber es wird dort noch nicht einmal verpuffen, weil es dort keine Sau interessiert.
Andere Länder, andere Sitten.....und so ein Land lässt sich nicht in ihre Symbole reden.
Wo Menschrechte nicht geachtet werden, existieren keine Tierrechte. Und der Tiger hat nicht den Status eines Gottes, dann müsste er schon Hanuman (Affengott) sein.

Die Politik wird sich schön aus Inneren Angelegenheiten fremder Staaten halten, da ist kein Einschreitten mittels Sanktionen zu erwarten.

Tierbefreiung wäre ein Selbstmordunternehmen und so ein Tiger packst Du auch nicht gerade mal über die Schulter und schleichst Dich unter nem Grenzzaun durch.

Die einzige Möglichkeit ist schmieren. Wenn etwas in solchen Ländern verlässlich ist, ist es Korruption!!!

Man müsste die Tiere freikaufen. Für Geld, da wackeln selbst ein Statussymbol.

Grüße
Peter
(16.03.2010 17:31). schrieb: [ -> ]man sollte schon zwischen tigern in gefangenschaft und wilden tigern unterscheiden. von letzteren gibt es nur noch um die dreitausend, von dem hier genannten sibirischen tiger um die 500, in zoos und zirkussen hingegen deutlich mehr. nur kann man die nicht einfach frei lassen, weil sie da auch verhungern würden, wenn sie sich nicht zuvor mit besser bewaffneten menschen anlegen - freilassen hilft also nichts.

aus radikalveganer sicht kann man dem zoo wohl nur vorwerfen, dass er die tiere nicht gleich compassioniert hat. sie ausstellen ist ja eh böse und die vegane ernährung von tigern wohl auch noch nicht so ausgereift. aus tierschutzsicht kann man beklagen, dass der staat da nicht helfend eingegriffen hat. hat er aber nicht, so ist das nunmal in der freien marktwirtschaft.

um mal ein ganz konstruktiven vorschlag zu machen: wieso nicht beim nächsten wirtschaftlichen engpass ein paar der tiger als tcm-zaubermittel und tigerpelz zu geld machen, um wenigstens die anderen ordentlich füttern zu können? das könnte indirekt auch den schwarzmarktpreis für gewilderte tiger senken und damit der eigentlich bedrohten population helfen.

Dieser Beitrag eines in der Wolle gefärbten Antiveganers entzückt mich.
Ich meine das ernst. Im ersten Absatz des Textes steht nur, was aus
Tier- und Artenschutzsicht Fakt ist. Chapeau, pünktchen!

Der dritte Absatz enthält etwas, woran sich die Geister scheiden. Zwar
ging und geht es in den Fällen, an die ich denke, nicht um Zootiere,
sondern um Wildtiere in Schutzgebieten, aber die Frage stellt sich
schon, ob man nutzen darf, um schützen zu können. Mir fällt dazu
spontan die medienwirksame Verbrennung beschlagnahmten Elfenbeins
gewilderter Elefanten in Kenia ein. Was dort - rein zufällig im Vorfeld
einer Artenschutzkonferenz - verbrannt wurde, hätte, falls staatlich
zertifiziert in Umlauf gebracht, den Etat der kenianischen Nationalparks
lange gesichert. Und die Tiere waren ohnehin schon tot.
Hi, Leute,

habt ihr schon mal von der Animals Asia Foundation gehört? Die Frau, die diesen Verein gegründet hat, war erschüttert über die Haltung von Bären für den Gewinn ihrer Galle. Sie hat schon eine ganze Menge erreicht, aber es ist ein täglicher harter Kampf.
Man könnte beispielsweise solche Vereine unterstützen.

Hier ein Link auf die Seite der Animals Asia Foundation:

http://www.animalsasia.org/index.php?de

Es ist bestimmt noch ein weiter Weg bis zu einer veganen Welt, aber ich meine nicht, dass wir uns NUR um die Tiere vor unserer Haustür kümmern sollten.
Wir sind über das Internet mit der Welt verbunden und können mit vielen Menschen weltweit in Kontakt kommen. Das kann man nutzen, um für Tierschutz und Tierrechte zu werben.

Jeder kleine Schritt hilft!

Lasst sie leben
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