Tierrechtsforen

Normale Version: Veganer missionierend?
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Immer wieder lese ich in anderen Foren, dass sich Menschen darüber aufregen, die Veganer wollen dauernd missionieren und andere Menschen überzeugen. Dieses penetrante Geschwurbel nervt ungemein. Warum? Da spricht bei mir einfach das Gerechtigkeitsempfinden dagegen und das sagt mir, dass diese Aussagen bis auf wenige Ausnahmen haltlos sind. Meist ist es sogar umgekehrt!

Ich habe mir einmal Gedanken gemacht, woher wohl diese Anschuldigungen kommen. Nun sie sind nicht einmal böse gemeint, rühren nur daher, dass die Menschen immer die Welt aus der eigenen Perspektive sehen, also nie real sondern immer nur das Zerrbild durch den Filter der eigenen Vorstellung. So ist es für einen Omnivoren "normal", tote Lebewesen oder Produkte von Lebewesen zu verwenden, deshalb sehen sie es als abartig, wenn jemand dies nicht tut und behandeln diese Personen entsprechend wie Perverse.

Doch einfach ein Beispiel aus der Praxis, um die Theorie zu verdeutlichen. Ich war eine Woche lang in einer Gruppe zusammen, ungefähr je die Hälfte Omnivore und Veggies und ich als einziger Veganer. In einem Gespräch sagte mir ein Mitglied aus der Gruppe, ich würde immer wieder, wenn auch nicht penetrant, so doch "missionieren". Ich habe das von mir gewiesen und erklärt, dass ich mich absolut darauf konzentriert hätte, niemanden meine Einstellung reinzudrücken, jedoch auf Fragen antworten würde. Alles was ich mache wären klare, sachliche Antworten auf die Fragen, mehr nicht. Meine Gesprächspartnerin meinte beim Überdenken dass das wohl so stimmen könnte. Lustigerweise begab es sich aber, dass wir nach dem Gespräch zusammen zum Essen gingen und mich mal wieder jemand fragte warum ich denn irgendwas davon nicht essen "dürfe". Meine Antwort knapp und sachlich, dass ich natürlich alles essen dürfe, sogar Kamelkotze oder Hundekacke, aber manches einfach nicht essen wolle. Danach kurz und prägnant warum für mich entsprechendes Produkt nicht in Frage kommt. Meine Gesprächspartnerin mußte nur lachen, sie hat sich in dem Gespräch davor mit meiner Lage auseinandergesetzt und anhand des praktischen Beispiels erkannt, wie es jemanden, der von der Norm abweicht, ergeht. Derjenige muß sich ständig für diese Abweichung rechtfertigen und wird dafür dann auch noch schief angesehen.

Was wäre die Alternative? Wenn man gefragt wird, weshalb man keine Toten verspeist oder als Erwachsener keine artfremde Muttermilch trinkt:
[ _ ] a) Die Menschen ignorieren und wie Luft behandeln?
[ _ ] b) Ihnen stattdessen die Funktionsweise eines Frequenzumrichters erklären?
[ _ ] c) Ihren Dackel mit dem Latthammer erschlagen (Picard No. 298) und noch blutig essen und sie so überzeugen, dass man seine Einstellung endlich geändert hat?
[ _ ] d) Dem Frager gepflegt eine aufs Maul hauen?
[ _ ] e) Dem nächsten Mädel die Bluse runterreißen und an ihrer Brust nuckeln?
[ _ ] f) Die Автомат Калашникова образца 47 antworten lassen?
[ _ ] g) Selbstmord begehen und somit niemand mehr mit der eigenen Normabweichung belästigen.
[ _ ] h) ......................................................................................

Kurz es ist mitnichten so, dass die Nichtveganer die vegane Lebensweise tolerieren, nein sie erwarten immer dass die Veganer sich zu rechtfertigen haben und versuchen dann noch mit aller Gewalt ihr eigenes Handeln zu rechtfertigen oder gar die Veganer zu missionieren doch wieder Kadaver oder Eier aus Käfighaltung zu verspeisen.

Wie oft hört man so Sachen wie:
Ach, wenn man bei allen Dingen so genau nachschauen muss, dann darf man ja gar nichts mehr essen, das darf man einfach alles nicht so hinterfragen, ...

Menschen, die Veganern beharrlich solchen Mist vorwerfen sollten einfach einmal den Selbstversuch machen, einen Monat lang vegan zu leben und mitbekommen welche Reaktionen ihnen aus ihrem Umfeld entgegenschlagen.
(13.02.2010 11:03)bertel schrieb: [ -> ]Kurz es ist mitnichten so, dass die Nichtveganer die vegane Lebensweise tolerieren, nein sie erwarten immer dass die Veganer sich zu rechtfertigen haben und versuchen dann noch mit aller Gewalt ihr eigenes Handeln zu rechtfertigen oder gar die Veganer zu missionieren doch wieder Kadaver oder Eier aus Käfighaltung zu verspeisen.


Mein Eindruck ist da gänzlich anders. Ich meine dass sich Veganer beim Stickwort "Essen" reflexartig verkrampfen. Das sind die Allesesser erwähnenswert enspannter.
...und ganz nebenbei bertel: Es ist nun einmal Fakt, daß ihr Veganer eine Minderheit darstellt die aufgrund ihrer geringen zahlenmäßigen Präsenz bei den "anderen" gewisse Fragen aufwerfen.....so eine Art Exot.
Das die vegane Szene einen gewaltigen Missionierungsdrang hat erklärt sich für mich durch 2 Gründe - zum einen ist jede Gruppierung bestrebt, Zulauf/Nachwuchs ect um sich zu sammeln um gesellschaftlich mehr Druckerzeugen zu können. Völlig legitim und z.B. bei uns Jägern genauso.
Zum anderen (und darin unterscheiden wir uns dann wieder) wähnt sich der Veganer ethisch, moralisch und intellektuell im Recht.
Wie bereits schon einmal geschrieben wurde, ist Veganismus nicht nur eine Essgewohntheit - es ist vielmehr eine Lebenseinstellung, ein umfassendes Konstrukt.
Der größte Gegner des Veganismus sind übrigens nicht die Fleischesser - es sind fanatisierte Faschisten wie Agentchen und Speichellecker, die in ihrem Wahn bereits so abgehoben sind, daß sie den dummen Rest am liebsten "entsorgen" würden.
(13.02.2010 11:03)bertel schrieb: [ -> ]Immer wieder lese ich in anderen Foren, dass sich Menschen darüber aufregen, die Veganer wollen dauernd missionieren und andere Menschen überzeugen.
......
Zitat gekürzt
......
Menschen, die Veganern beharrlich solchen Mist vorwerfen sollten einfach einmal den Selbstversuch machen, einen Monat lang vegan zu leben und mitbekommen welche Reaktionen ihnen aus ihrem Umfeld entgegenschlagen.

dein Beitrag ist ja der beste Berweis dafür....
ich lach mich schlapp - Bertel ist ein gaaaaanz schlechter Versuch von dir.

Wenn ein Fleischesser und ein Veganer an einem Tisch sitzen und essen (der eine einen Entenbraten und der andere einen Salatteller) - was glaubst du wohl wer dem anderen dann das Essen madig machen würde.
Der Fleischesser garantiert nicht, denn der isst hinterher auch einen Salatteller, nur einen etwas kleineren.....Big GrinBig GrinBig Grin eben und ganz einfach:
ausgewogene Ernährung! (die man weder rechtfertigen noch erklären muß)

Und vom Veganer?? ich nehme mal nur Auszüge aus deinem jetzigen Beitrag:
(und nicht vorangegangene)Wink

Menschen, die Veganern beharrlich solchen Mist vorwerfen sollten einfach einmal den Selbstversuch machen, einen Monat lang vegan zu leben.....

möchte ich doch gar nicht....

.....oder gar die Veganer zu missionieren doch wieder Kadaver oder Eier aus Käfighaltung zu verspeisen.

auch das möchte ich nicht - iss was du willst und was dir schmeckt....

e) Dem nächsten Mädel die Bluse runterreißen und an ihrer Brust nuckeln?

wenn sie damit einverstanden wäre, hätte ich nichts dagegen.... (es zu tun)Big GrinBig Grin

f) Die Автомат Калашникова образца 47 antworten lassen?


ich vermute mal das es sich hier um eine Maschinenpistole vom Typ Kalaschnikow AK47 handelt - was die mit Essgewohnheiten zu tun hat entzieht sich meiner Kentnis....
Und ich habe immer geglaubt Veganer sind friedliebende und gewaltlose Menschen. Wie man sich doch irren kann..

Ihren Dackel mit dem Latthammer erschlagen (Picard No. 298) und noch blutig essen und sie so überzeugen, dass man seine Einstellung endlich geändert hat?

verlangt doch keiner von dir (von uns Fleischessern)....Big Grin


Was wäre die Alternative? Wenn man gefragt wird, weshalb man keine Toten verspeist oder als Erwachsener keine artfremde Muttermilch trinkt...


negativer kann man einem anderen wirklich nicht das Essen vermiesen...

Tote Verspeise ich auch nicht...
Nur eben Fleisch was gut zubereitet wurde - möglichst von mir auch noch aus dem Wald geholt. Wegen der Qualitäts und Frischegarantie!Wink

Bertel, Bertel.... das war nun wirklich ein Schuß in die Hose...
Das glaubt dir doch keine Sau.......
aber eine gut gelungene Aktion wieder Leben in die Bude zu bringen!WinkBig GrinBig Grin
(13.02.2010 13:25)Franziska schrieb: [ -> ]Mein Eindruck ist da gänzlich anders. Ich meine dass sich Veganer beim Stickwort "Essen" reflexartig verkrampfen. Das sind die Allesesser erwähnenswert enspannter.
Wieviele Veganer kennst Du aus dem RL? (Wird wohl Zeit, dass wir uns mal zu nem Tee treffen. Big Grin)
Klar ist der Allesesser entspannter. Wenn Du liest, was ich geschrieben habe, weißt Du auch welhalb. Der Veganer wird ja auch jedesmal dumm angeredet, weil er irgendetwas ablehnt. Übrigens, eine interessante Beobachtung die ich gemacht habe ist die, dass Vegetarier noch agressiver darauf reagieren wenn man selbst vegan ist, als die Omnivoren. Die tolerieren das noch eher, wenn sie einen auch nur für geistesgestört halten, aber sie sind zumindest weniger aggro. Meistens oder oft, gibt da natürlich auch andere darunter.

Der Omnivore selbst kann natürlich leicht entspannt sein, er ist ja nicht gesellschaftlich der Außenseiter und geächtet.



(13.02.2010 14:01)amiplempe schrieb: [ -> ]...und ganz nebenbei bertel: Es ist nun einmal Fakt, daß ihr Veganer eine Minderheit darstellt die aufgrund ihrer geringen zahlenmäßigen Präsenz bei den "anderen" gewisse Fragen aufwerfen.....so eine Art Exot.
Gut, die Tatsache, dass wir eine Minderheit sind erklärt zwar, dass unsere Einstellung gesellschaftlich geächtet und nicht toleriert wird, ist das dadurch aber auch gerechtfertigt?

(13.02.2010 14:01)amiplempe schrieb: [ -> ]Das die vegane Szene einen gewaltigen Missionierungsdrang hat ...
Was eben nicht stimmt. Wieviele Veganer kennst Du im RL? Ich kenne etliche, die wenigsten engagieren sich überhaupt aktiv. Dass ich mich engagiere und informiere hat nicht nur mit der Verbreitung des Veganismus zu tun sondern überhaupt um Menschen dazu zu bringen ihr Handeln zu überdenken. Es geht nämlich auch darum den Fleischverzehr zu reduzieren, statt teueren Billigramsch-Conveniencemüll oder Fastfooddreck direkt beim Bauern zu einem fairen Preis einzukaufen, mit möglichst pflanzlicher Nahrung regional und saisonal günstig und gesund. Dadurch statt den Konzernen den Bauern das Geld zu geben. Oder auch darum zu wechseln, weg vom Atom- und Kohlestrom, sowie Möglichkeiten der Energieeinsparung aufzuzeigen. Oder auch für fairen Handel zu werben.

Ich sehe den Sinn meines Lebens weder darin in den Urlaub zu fliegen, noch darin mit einem fetten Auto zu prahlen oder mir in einer Kirche die Knie wundzuscheuern, sondern ein klein wenig etwas zu bewegen in der Kurzen Zeit, die ich hier als Bertel verbringe. Ich kann niemanden anderes ändern sondern nur mich selbst. Und natürlich informieren. Wenn dann jemand deswegen etwas an der seiner Lebensweise ändert ist das nicht unerwünscht.

(13.02.2010 14:01)amiplempe schrieb: [ -> ]erklärt sich für mich durch 2 Gründe - zum einen ist jede Gruppierung bestrebt, Zulauf/Nachwuchs ect um sich zu sammeln um gesellschaftlich mehr Druckerzeugen zu können. Völlig legitim und z.B. bei uns Jägern genauso.
Klar, dass ich jemanden nicht davon abhalte, wenn er beschließt vegan zu werden. Aber realistisch gesehen bringt es natürlich mehr, wenn ich 100 Menschen dazu bringe weder Ei- noch Milchprodukte zu konsumieren, keine Wurstwaren und nur alle ein, zwei Wochen ein Stück Fleisch, als wenn ich einen einzigen Menschen "veganisiere". Ich informiere, damit sich niemand rausreden kann, er habe nichts gewußt, die Konsequenzen daraus muß jeder alleine für sich ziehen. Wie er das tut interessiert mich nur sehr peripher, ich bin kein Richter. Und wenn Menschen meinen, es sei legitim, dass für ihren Fleischkonsum Regenwälder abgeholzt werden und Menschen in den armen Ländern verhungern, dann ist das deren Problem und nicht meines. Ein Problem für mich wäre es nicht auf die Zusammenhänge, die mir bekannt sind, aufmerksam zu machen. Wenn das jemanden egal ist, kann ich nichts dafür, dafür bin ich nicht verantwortlich, ergo geht mir das am Allerwertesten vorbei.

(13.02.2010 14:01)amiplempe schrieb: [ -> ]Zum anderen (und darin unterscheiden wir uns dann wieder) wähnt sich der Veganer ethisch, moralisch und intellektuell im Recht.
Wie bereits schon einmal geschrieben wurde, ist Veganismus nicht nur eine Essgewohntheit - es ist vielmehr eine Lebenseinstellung, ein umfassendes Konstrukt.
Klar halte ich dieses "Konstrukt", wie Du sagst für korrekt, sonst würde ich ja nicht so leben. Ist ja auch nicht ganz einfach gegen die Anfeindungen und Widerstände von außen, also muß man schon davon überzeugt sein, dass das der richtigere Weg ist. Ansonsten würde man einfacher und leichter mit dem Strom der Mehrheit schwimmen.

(13.02.2010 14:01)amiplempe schrieb: [ -> ]Der größte Gegner des Veganismus sind übrigens nicht die Fleischesser - es sind fanatisierte Faschisten wie Agentchen und Speichellecker, die in ihrem Wahn bereits so abgehoben sind, daß sie den dummen Rest am liebsten "entsorgen" würden.
Weißt Du, wenn Du die auf seinem Sofa sitzenden, mit denen er Selbstgespräche führt abziehst, hast Du eigentlich ganz wenige die übrig bleiben. Natürlich gibt es auch darunter ein paar Idioten, das bestreite ich ja gar nicht. Die bekämpfen ja unsereins fast noch radikaler als euch, falls Du das noch nicht bemerkt haben solltest. Aber von denen kannst Du nicht auf die Masse der Veganer schließen, das wäre einfach unredlich. Wie oft muß man sich denn noch von solchen Leuten distanzieren, es wird doch eh nicht wahrgenommen. Icon_sad



(13.02.2010 14:14)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]
(13.02.2010 11:03)bertel schrieb: [ -> ]Immer wieder lese ich in anderen Foren, dass sich Menschen darüber aufregen, die Veganer wollen dauernd missionieren und andere Menschen überzeugen.
......
Zitat gekürzt
......
Menschen, die Veganern beharrlich solchen Mist vorwerfen sollten einfach einmal den Selbstversuch machen, einen Monat lang vegan zu leben und mitbekommen welche Reaktionen ihnen aus ihrem Umfeld entgegenschlagen.

dein Beitrag ist ja der beste Berweis dafür....
ich lach mich schlapp - Bertel ist ein gaaaaanz schlechter Versuch von dir.
Und wenn Du wieder ernsthaft denken kannst, kannst Du mir dann bitte erklären weshalb? Deine beiden Vorredner haben versucht sachlich zu bleiben, komm das kannst Du doch auch.

(13.02.2010 14:14)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Wenn ein Fleischesser und ein Veganer an einem Tisch sitzen und essen (der eine einen Entenbraten und der andere einen Salatteller) - was glaubst du wohl wer dem anderen dann das Essen madig machen würde.
Der Fleischesser garantiert nicht, denn der isst hinterher auch einen Salatteller, nur einen etwas kleineren.....Big GrinBig GrinBig Grin
Fängt schonmal an, dass Du von etwas redest, wovon Du keine Ahnung hast. Vegan bedeutet nicht ausschließlich Salat. Oder soll das nur Provokation sein? Auf dem Niveau kannst Du Dich auf AV austoben, dort ist das angesagt.

(13.02.2010 14:14)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]eben und ganz einfach:
ausgewogene Ernährung! (die man weder rechtfertigen noch erklären muß)
Wenn Du der Meinung bist vegane Ernährung sei grundsätzlich "unausgewogen", dann tust Du mir leid. Wäre dann aber sinnvoll für Dich erst ein paar Informationen einzuholen, bevor Du ausgerechnet hier versuchst zu diskutieren und damit Deine Ahnungslosigkeit bloßstellst. Du tust Dir selbst damit keinen Gefallen.

(13.02.2010 14:14)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Und vom Veganer?? ich nehme mal nur Auszüge aus deinem jetzigen Beitrag:
(und nicht vorangegangene)Wink

Menschen, die Veganern beharrlich solchen Mist vorwerfen sollten einfach einmal den Selbstversuch machen, einen Monat lang vegan zu leben.....

möchte ich doch gar nicht....
Ist mir schon klar, es geht nur darum vielleicht selbst zu merken, wie es dem anderen in seiner Rolle geht. Ich versuche mich auch in die Position meines Gegenübers hineinzuversetzen, das ist in einer Diskussion immer sinnvoll und man erreicht mehr. Natürlich gelingt es nicht immer, aber der Versuch ist schon einmal der erste Schritt. Wenn man sich weigert diesen Versuch zu unternehmen, ist man an einem ein Diskurs nicht wirklich interessiert. Meine Meinung dazu.

(13.02.2010 14:14)Der lachende Hans schrieb: [ -> ].....oder gar die Veganer zu missionieren doch wieder Kadaver oder Eier aus Käfighaltung zu verspeisen.

auch das möchte ich nicht - iss was du willst und was dir schmeckt....
Ich habe ja geschrieben, das einem so etwas passiert, nicht das Du das gesagt hättest. Deshalb der "Selbstversuch" um solche Situationen am eigenen Leib zu erleben.

(13.02.2010 14:14)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]e) Dem nächsten Mädel die Bluse runterreißen und an ihrer Brust nuckeln?

wenn sie damit einverstanden wäre, hätte ich nichts dagegen.... (es zu tun)Big GrinBig Grin
Hast Du auch verstanden, was dahinter gemeint war? Nein? Macht nix. Zwei gewaltige Lacher abgelassen. Toll. Ich bin auch für Humor, so hin und wieder, dafür haben wir aber eigene Bereiche.

(13.02.2010 14:14)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]
f) Die Автомат Калашникова образца 47 antworten lassen?


ich vermute mal das es sich hier um eine Maschinenpistole vom Typ Kalaschnikow AK47 handelt
Bist Du sehr nahe mit Deiner Vermutung, nur dachte ich mehr an Sturmgewehr. Bei MP fällt mir immer zuerst die Uzi ein.

(13.02.2010 14:14)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]- was die mit Essgewohnheiten zu tun hat entzieht sich meiner Kentnis....
... mir auch. Lies nochmal, dann kommst vielleicht drauf was gemeint war. Wenn nicht auch nicht so schlimm, muß ja nicht jeder alles wissen.

(13.02.2010 14:14)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Und ich habe immer geglaubt Veganer sind friedliebende und gewaltlose Menschen.
Ist gelegentlich auch so. Ich gebe mit auch Mühe mein Herzblatt! Knuddel

(13.02.2010 14:14)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Wie man sich doch irren kann..
Hast Du? Glaube ich nicht, Der liebe Gott und Hänschen irren nimmermehr oder so.

(13.02.2010 14:14)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Ihren Dackel mit dem Latthammer erschlagen (Picard No. 298) und noch blutig essen und sie so überzeugen, dass man seine Einstellung endlich geändert hat?

verlangt doch keiner von dir (von uns Fleischessern)....Big Grin
Na wenn jemand meint ich solle mal was "gscheids", nämlich ein Fetzen Fleisch essen und der Dackel liegt so fett rum, ist das schon irgendwie naheliegend. Tongue
Äh, welcher Rasse ist Dein Hund? Geschmacklich? Cool

(13.02.2010 14:14)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]
Was wäre die Alternative? Wenn man gefragt wird, weshalb man keine Toten verspeist oder als Erwachsener keine artfremde Muttermilch trinkt...


negativer kann man einem anderen wirklich nicht das Essen vermiesen...

Tote Verspeise ich auch nicht...
Sach bloß Du verspeist Lebende? Schock
Da haben die AV-ler drüber diskutiert ob man lebendig frittierte Fische essen sollte. Manche finden das ja besonders toll, wenn man den Fisch ißt, der noch nach Luft (bzw. WasserBig Grin) japst... Habe ich Dir aber gar nicht zugetraut.
(Wie man sich doch irren kann..) Big Grin

(13.02.2010 14:14)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Nur eben Fleisch was gut zubereitet wurde - möglichst von mir auch noch aus dem Wald geholt. Wegen der Qualitäts und Frischegarantie!Wink
Ach, Du pflückst Fleisch im Wald? Auf welchen Bäumen wächst das denn? Sage halt wie es ist, Du tötest Tiere. Aber nicht weil Du vor Hunger keine andere Möglichkeit siehst, sondern weil es Dir Spass macht.

(13.02.2010 14:14)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Bertel, Bertel.... das war nun wirklich ein Schuß in die Hose...
Tja Hänschen. Ich habe halt 'nen Schießprügel inner Hose. Tongue Aber vor den Abschießen mach ich das Türl auf. - Meistens. Rolleyes

(13.02.2010 14:14)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Das glaubt dir doch keine Sau.......
Das ist jetzt aber spezidingens. Aber immerhin hast Du mitbekommen, dass auch Schweine sehr kluge Tiere sind.

(13.02.2010 14:14)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]aber eine gut gelungene Aktion wieder Leben in die Bude zu bringen!WinkBig GrinBig Grin
Freut mich Dich belustigt zu haben.

Aber eigentlich wollte ich eine sachliche Diskussion führen. Aber ich kann mich schon auf die verschiedenen Menschen einstellen und dann entsprechend antworten. Fällt Dir was ein? Rolleyes
(13.02.2010 16:50)bertel schrieb: [ -> ]Aber eigentlich wollte ich eine sachliche Diskussion führen. Aber ich kann mich schon auf die verschiedenen Menschen einstellen und dann entsprechend antworten. Fällt Dir was ein? Rolleyes

Bertel, leider gehst du bei jedem deiner Beiträge mit einem Fleischesser auf vollen Konfrontationskurs - und nicht mit dem nötigen Verständnis für dein "Gegenüber"
Hauptsache man besteht auf seiner Meinung im Recht zu sein mit seiner Lebenseinstellung und das die eigen Lebensweise was die Ernährung betrifft die einzig wahre und richtige ist.

Und dann wunderst du dich das man Veganern zu Recht nachsagt sie wären
missionierend?

ich habe hier noch mal was zum nachlesen für dich von einem gewissen Bertel:

(07.02.2010 18:48)bertel schrieb: [ -> ]Du sprichst von der gegenwärtig noch meist vorherrschenden Situation, ich von der Zukunft. Der Dreck der fetten, spritschluckenden, qualmenden tonnenschweren Ungetüme der fetten, prahlenden "Nawirwissenschons" zerstört unsere Umwelt so sehr, dass schon sehr bald, nämlich in der nahen Zukunft, diese großkotzenden Umweltverschmutzer in ihren schmutzig-grünen Lodenfummeln in der Achtung ganz weit sinken werden, einem Absturz in bodenlose Tiefen gleich. Dann werden auf sanften Hügeln in der aufgehenden Sonne die Veganer stehen, in ihren silbern im Lichte glänzenden Rüstungen, mit weißen Hüten, voller Güte und Mitgefühl und werden die enttäuschten Mädels tröstend in die Arme nehmen, während die Lodenlümmel in ihrem eigenen Schmutzsumpf versinken werden. Noch ist für euch Zeit um- und in die Zukunft zu denken, verpasst nicht euere Chance! Haltet Euch immer an diese Blume _neu1, zerstört selbst euere Einrichtungen im Krieg gegen das Leben _neu10

Grüße vom Bertel, der es nur gut mit euch meint.

p.s.: Wenn ihr Hilfe braucht beim Aussteigen aus diesem Strudel der Gewalt und des Todes, wir sind für euch da und helfen euch dort rauszukommen! Knuddel

Bertel - zum wiederholten male - Jäger führen keinen Krieg gegen Tiere.
Wir regulieren nur den Bestand in einer Weise die allen Tieren, speziell den im Bestand bedrohten eine Chance des Fortbestandes gibt. Wir sorgen nur für eine Artenvielfalt und das es keine Überpopulationen gibt die dann im Bestand durch Ausbreitung von Seuchen und anderen Krankheiten gefährdet würden.
Und das mit einem erwünschten Nebeneffekt das wir wertvolle Nahrungsmittel einem natürlichen Kreislauf entnehmen. Da die natürlich nicht freiwillig in einen Kochtopf springen ist eine Bejagung mit der Waffe notwendig.
Das sollte auch dir verständlich sein, das diese Art der Fleischgewinnung, bei einem artgerechten Leben der Tiere, dem einer Massentierhaltung vorzuziehen sind.

Mal ne andere Frage - warst du in dem Film AVATAR?
Da ging es auch um Natur und leben im Einklang mit der Natur.
Ja auch vom ausbeuten des Menschen der Naturschätze - aber die sich für die Natur eingesetzt haben waren auch Jäger die den nötigen Respekt vor der Kreatur zeigten.
Jäger, mein lieber Bertel sind nicht alle wie von dir gern beschrieben gefühlslose Killer die nur aus Lust am Morden Tiere abschießen.

Nur kannst du dir das bei deiner Lebenseinstellung einfach nicht vorstellen. Daher ist auch dein Verständnis für dein Gegenüber, z.B einem Jäger (eines Fleischessers) nur begrenzt oder eingeschränkt möglich.
Dazu bedarf es eines Horizontes den du in deinem jetzigen Leben nicht mehr erreichen wirst.
Was uns, oder mir als Jäger aber nicht weiter schadet. Im Gegensatz zu Dir toleriere ich deine Lebensweise und auch deine negative Meinung mir oder den Jägern gegenüber.

Um wieder auf deine Ausgangsfrage zurückzukommen ob Veganer missionierend sind - mehr oder weniger ja.
Andernfalls würde ja die Behauptung ihr wollt Tierleben retten oder schonen ja nicht stimmen. Es ist also für das erreichen eurer Ziele unbedingt notwendig Fleischesser davon zu überzeugen das sie falsch leben, falsch essen und für Jäger speziell, es falsch ist Tiere zu töten.

Soweit verständlich und klar? (und diesmal auch ohne Humor)

Warst du eigentlich von Geburt an Veganer? Nie im Leben fleischliche Nahrungsmittel zu dir genommen? Auch nicht als Kind von deiner Mutter Wurst oder Fleisch zu essen bekommen?
Ein Fleischesser kann im Laufe seines Lebens natürlich auch zu der Einstellung kommen damit aufzuhören und zum Vegetarier oder Veganer zu werden.
Aber hast du schon mal von einem Veganer gehört der sich im Laufe seines Lebens zu einem Fleischesser geworden ist?

Wer will also wen missionieren Bertel - will ich vielleicht einen Bertel zum Jäger machen?

Du suchst doch nur in diesem Thread wieder eine Bestätigung das der Veganer der BESSERE MENSCH ist.
(13.02.2010 16:50)bertel schrieb: [ -> ]Da haben die AV-ler drüber diskutiert ob man lebendig frittierte Fische essen sollte.

haben wir nicht (wäre natürlich auch ein thema) - es ging darum, ob der fisch noch lebt, nachdem er ausgeweidet worden ist.

zum thema: ich denke, dass frischgebackene veganer eher ein bedürfnis haben, ihre neu gewonnene ethische überlegenheit allen aufs auge zu drücken (iiih - leichenteile!), bei längerem veganerdasein hingegen der überdruss überwiegt, dieselben fragen (hä? wieso? ja was isst du denn dann überhaupt?) das tausendste mal zu beantworten.
(13.02.2010 16:50)bertel schrieb: [ -> ]Wieviele Veganer kennst Du aus dem RL?

Nein, keinen einzigen. Meine Tochter isst Vegetarisch. Das ist für uns alltäglich geworden. Diskussionsbedarf gibt es deswegen in der Familie überhaupt keinen.
@Pünktchen

Wie machst du das denn, wenn du mit Leuten über deine politische Einstellung redest? Du versuchst doch, deine Motive und deine Ziele darzustellen, oder?
Würdest du das auch als Missionieren bezeichnen?

Wie hier schon korrekt angemerkt wurde, ist Veganismus nicht nur eine Ernährungsweise, sondern eine Einstellung zum Leben, also eine Überzeugung, die sogar politische Auswirkungen hat.

Ich glaube einfach, die Omnis fühlen sich schon durch die Anwesenheit eines Veganers irgendwie unwohl oder kritisiert. Außerdem hat bertel Recht, der Vertreter einer Minderheit wird fast immer als "unnormal" eingestuft.

Off topic:
Völlig unbegreiflich ist mir, dass es eine Seite "Antivegan" gibt. Eine Seite, die gegen Veganer hetzt! Das muss man sich mal vorstellen.
Da sitzen Leute, die den lieben langen Tag nichts anderes tun, als gegen Veganer zu Felde zu ziehen, deren LEBENSINHALT es geradezu ist, sich über Veganer aufzuregen.

Das ist wirklich sehr befremdlich.

Lasst sie leben
Guten Morgen,

aus Wiki!

Zitat:Nach dem umfassendsten Definitionsansatz bedeutet Mission das Werben für einen Glauben

Ich kann bertel schon verstehen, letzendlich müssen sich Menschen die vegan leben, bestimmt mehr rechtfertigen, als Vegetarier oder als Personen mit wenig Einschränkung in ihrer Ernährung.

Werben wir nicht alle für unsere Lebensgewohnheiten, oft zwar unterbewußt aber auch zum Teil sehr bewußt.

Der Veganer wirbt damit, dass man Unrecht an anderen Lebewesen begeht, wenn man Fleisch ist.
Der Allesesser wirbt damit, wie gut es doch alles eigentlich schmeckt und das in der Natur halt man sich Nutzvieh/Schlachtvieh hält.

So gesehen vertritt jeder lediglich nur seine Meinung. Das Wort Mission beinhaltet auch, dass man Personen aussendet um diesen Glauben zu
verbreiten. Dies auch in der heuigen Zeit durch Medien wie z.B. ein Forum.
So wiederum könnte man jetzt hier behaupten: Ja, es ist eine Mission!
Aber das gilt ja für alle Foren, die ein Thema verfolgen.
Mein Forum hat die "Mission" einheimische Wildvögel dem Menschen näher zu bringen. Tieren Hilfe zu bieten, die als Ratten der Lüfte, als Aasfresser, als Vorboten des Teufels usw. zum Teil verschrien sind.


Wiki!
Zitat:Diese Berufung basiert regelmäßig auf dem Anspruch der alleinigen Vertretung einer behaupteten universalen Wahrheit.

Und hier steht der Widerspruch zum Wort Mission für mich. Ich finde das Zauberwort heisst: TOLERANZ und Koexistenz

Um beim Thema Veganer zu bleiben. Wir sind eine Gesellschaft die nicht auf Konsum und Fleisch verzichtet. So eine Gesellschaft werden wir auch nie werden. Man darf aber auch nicht aus den Augen verlieren, das durch unseren Konsum immer mehr und schneller Konsumgüter gebraucht werden. Das dadurch in der Tierhaltung Veränderungen wie Massentierhaltung und Schlachthöfe enstanden sind, war die logische Konsequenz, da ja immer billiger produziert werden musste. Immer mehr Konsumenten konnten sich ein "Stück Fleisch" leisten.
Darum ist es wichtig, dass es Gruppierungen gibt, die uns allen wieder aufzeigen, wohin wir gekommen sind und das es auch anders geht. Und es liegt an uns, uns zu hinterfragen, ist das alles so richtig?!
Können wir manche Dinge nicht verbessern, müssen wir alles haben, sind wir nicht in der Verantwortung der Flora und Fauna gegenüber. Haben wir durch unsere Population nicht in der Welt evtl. Schäden angerichtet. Können die Gesellschaften überhaupt noch überleben, wenn sich nicht global Dinge verändern müssen?

Wir haben aber ALLE gemeinsam eine Mission, wir müssen unser Leben gestalten und zwar toleranter!

LG
Peter
(13.02.2010 17:50)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Bertel, leider gehst du bei jedem deiner Beiträge mit einem Fleischesser auf vollen Konfrontationskurs - und nicht mit dem nötigen Verständnis für dein "Gegenüber"
[...]
ich habe hier noch mal was zum nachlesen für dich von einem gewissen Bertel:

(07.02.2010 18:48)bertel schrieb: [ -> ]Blabla
Hans, leider scheinst Du den zitierten Text nicht ganz verstanden zu haben. Es war natürlich mein Fehler, ich habe mich etwas mißverständlich ausgedrückt. Sorry, damit habe ich nicht gerechnet.

(13.02.2010 17:50)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Bertel - zum wiederholten male - Jäger [...]
Jäger, mein lieber Bertel sind nicht alle wie von dir gern beschrieben gefühlslose Killer die nur aus Lust am Morden Tiere abschießen.
Haaalooo! Hier geht es gerade um Veganer, nicht um Jäger. Es ist wahr, hier lungern viele Lodenlümmel rum, dennoch besteht die Welt nicht nur aus Jagd, ganz im Gegenteil, ihr seid auch eine Minderheit. Um euch zu rechtfertigen habt ihr euere eigenen Foren, nur laßt ihr da andere Meinungen nicht so offen zu wie wir hier. Ist aber euer Problem nicht unseres. Tongue

Wenn wir aber einmal die Jahres"produktion" von Masthähnchen in Deutschland (über 1/2 Milliarden Tiere werden gefoltert und grausam hingerichtet) mit der Jahresstrecke der Rebhühner vergleichen, müssen wir die Wichtigkeit der Jäger leider etwas relativieren. Nicht dass Du nun hier verschwinden sollst, aber es dreht sich halt nicht das ganze Universum um die Jagd.

(13.02.2010 17:50)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Nur kannst du dir das bei deiner Lebenseinstellung einfach nicht vorstellen. Daher ist auch dein Verständnis für dein Gegenüber, z.B einem Jäger (eines Fleischessers) nur begrenzt oder eingeschränkt möglich.
Dazu bedarf es eines Horizontes den du in deinem jetzigen Leben nicht mehr erreichen wirst.
Muß ich jetzt zur Bewußtseinserweiterung Deinen Hund schlachten und verspeisen? Gib halt mal Deine Adresse und Klarname hier an. Cool Wäre hier bissi Konkurrenz zur blauen Glatze.

(13.02.2010 17:50)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Im Gegensatz zu Dir toleriere ich deine Lebensweise und auch deine negative Meinung mir oder den Jägern gegenüber.
Ich toleriere meine Meinung schon.

(13.02.2010 17:50)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Um wieder auf deine Ausgangsfrage zurückzukommen ob Veganer missionierend sind - mehr oder weniger ja.
Andernfalls würde ja die Behauptung ihr wollt Tierleben retten oder schonen ja nicht stimmen. Es ist also für das erreichen eurer Ziele unbedingt notwendig Fleischesser davon zu überzeugen das sie falsch leben, falsch essen und für Jäger speziell, es falsch ist Tiere zu töten.
Falsch ist so eine Sache. Ist es falsch, dass wir für unsere Fleischproduktion Menschen in der sog. 3. Welt verrecken lassen? Für die Hungerleider ja, für uns, die wir den Luxus genießen können natürlich nein. Also immer eine Sache des Standpunktes, nech?

Doch nun zu Deinen Fragen:

(13.02.2010 17:50)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Warst du eigentlich von Geburt an Veganer?
Nein.

(13.02.2010 17:50)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Nie im Leben fleischliche Nahrungsmittel zu dir genommen?
Doch, jede Menge. Sogar ganze Schweine gekauft.

(13.02.2010 17:50)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Auch nicht als Kind von deiner Mutter Wurst oder Fleisch zu essen bekommen?
Auch schon, so fing das wohl an.

(13.02.2010 17:50)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Ein Fleischesser kann im Laufe seines Lebens natürlich auch zu der Einstellung kommen damit aufzuhören und zum Vegetarier oder Veganer zu werden.
Morgens eine Leberkässemmel und ab dem Mittag vegan, so ging das. Tongue
Ganz easy, kannst Du auch. Big Grin

(13.02.2010 17:50)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Aber hast du schon mal von einem Veganer gehört der sich im Laufe seines Lebens zu einem Fleischesser geworden ist?
Schon von gehört, ist aber wohl eher selten. Bei mir hat sich über die Zeit so ein Ekel aufgebaut, dass ich genausowenig ein totes Tier essen könnt wie Du vielleicht einen toten Menschen. Extremsituationen ausgeschlossen.

(13.02.2010 17:50)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Wer will also wen missionieren Bertel - will ich vielleicht einen Bertel zum Jäger machen?
Ja sicher, wenn ich die Jägerprüfung mache bist Du schuld! Schock

(13.02.2010 17:50)Der lachende Hans schrieb: [ -> ]Du suchst doch nur in diesem Thread wieder eine Bestätigung das der Veganer der BESSERE MENSCH ist.
Och nö, nicht schon wieder so'n Schmarrn. (Mit Eiersatz versteht sich.)
@campy:
Ausgezeichnet

Nur zu einem möchte ich noch was loslassen:
(14.02.2010 07:48)campy schrieb: [ -> ]Wir haben aber ALLE gemeinsam eine Mission, wir müssen unser Leben gestalten und zwar toleranter!

Toleranz, immer wieder diese Diskussion, die hier nicht ganz funktioniert.
Wiki:
Zitat:Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten.
Ursprünglich vor allem auf Religionen bezogen. Solange die Religionsausübung nur die betreffenden Personen selbst betrifft, kein Problem. Wenn dann aber z.B. ein Mädchen vergewaltigt wird und nach einem religiösen Rechtsempfinden der Religion der betr. Vergewaltiger das Mädchen zu 100 Peitschenhieben verurteilt würde, wäre es in diesem unseren Land mit der Toleranz vorbei. In dem Land, wo dies geschehen, mußten wir das - gezwungenermaßen - tolerieren. Nach der Definition müßten wir das natürlich auch in unserem Land "erdulden".

Würde die katholische Kirche aus Glaubensgründen wieder Hexenverbrennungen zelebrieren, würden wir das auch erdulden? Kurz, Toleranz ist natürlich dann angebracht, wenn durch eine Religionsausübung niemanden ernsthaft geschadet wird. Würden für die Religionsausübung Menschenopfer dargebracht werden müssen, was ja gar nicht so unwahrscheinlich ist, gab es ja schon und "back to the roots!" Kiff und so ... könnte man das auch noch tolerieren?

Tja und so ist es eben mit den Blutopfern. Wenn ich sehe, wie meinetwegen die Opfer für den "chicken-dreck-fuckets-Kult" produziert und dem Konsumgötzen dargebracht werden, habe ich Schwierigkeiten mit der Toleranz. Ja, ich setze mich dafür ein, dass die Anhänger dieses blutigen unwürdigen Kultes ihre Opferriten etwas einschränken, bestenfalls ganz bleiben lassen. Ist das so unverständlich?
(13.02.2010 18:05). schrieb: [ -> ]
(13.02.2010 16:50)bertel schrieb: [ -> ]Da haben die AV-ler drüber diskutiert ob man lebendig frittierte Fische essen sollte.

haben wir nicht (wäre natürlich auch ein thema) - es ging darum, ob der fisch noch lebt, nachdem er ausgeweidet worden ist.
Schon vergessen?
Da gab es sogar eine Abstimmung zu:
Zitat:Was haltet ihr von fritiertem, lebendigem Fisch?

Finde ich extrem scheiße!
24
38%

Die spinnen die Chinesen!
8
13%

Super, so weiß ich wenigstens, dass der Fisch frisch ist!
20
31%

Mir doch egal, hauptsache keine Nacktbilder vom Urkost-Pinupgirl.
9
14%

Go vegan or die how your victims!
3
5%
Abstimmungen insgesamt : 64
Link, für alle die es nicht glauben können.
"lebending frittiert" suggeriert tierquälerei - die kann jedoch nur vorliegen, wenn der fisch erstens tatsächlich noch lebt nachdem er ausgeweidet wurde (geköpft war ein anderes beispiel) und zweitens (noch) schmerz empfindet. die beiden fragen wurden da diskutiert. die position, dass es völlig ok wäre, ein lebendiges schmerz empfindendes wessen in die fritteuse zu schmeissen, wurde da wimre von niemand vertreten.

ANIMAL SHADOW

(14.02.2010 02:02)Lasst sie leben schrieb: [ -> ]...
Off topic:
Völlig unbegreiflich ist mir, dass es eine Seite "Antivegan" gibt. Eine Seite, die gegen Veganer hetzt! Das muss man sich mal vorstellen.
Da sitzen Leute, die den lieben langen Tag nichts anderes tun, als gegen Veganer zu Felde zu ziehen, deren LEBENSINHALT es geradezu ist, sich über Veganer aufzuregen.

Das ist wirklich sehr befremdlich.

Lasst sie leben
Mein persönlicher Eindruck: Antivegan, menschlich und rechtlich betrachtet, ein mehr als grenzwertiges Forum. Nicht nur die Grenzen des guten Geschmacks werden dort massiv überschritten, viele Angriffe gegen Veganer tragen diskriminierende und volksverhetzende Charakterzüge. Würden sich diese Angriffe gegen eine andere Minderheit als die Veganer richten, hätte wohl schon längst der Staatsanwalt bei Antivegan angeklopft. Immer wieder werden von Usern von Antivegan User-Beiträge aus fremden Foren ohne Erlaubnis der Authoren ins Antiveganforum kopiert und dort verrissen, verächtlich und lächerlich gemacht und die Authoren beleidigt. Ein klarer Copyrightverstoss und mehr. Kaum zu glauben, der Administrator von Antivegan soll ein Rechtsanwalt sein!??? Wenn dem wirklich so ist, sollte er sich vielleicht mal nach dem momentanen Aufenthaltsort seines Kollegen von Gravenreuth, der sich für unfehlbar und unangreifbar hielt, erkundigen und darüber nachdenken. Das www ist eben auch für Rechtsanwälte kein rechtsfreier Raum.
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