17.11.2009, 10:50
Mein Name ist Tier
Für euch verdammte Tierversuchsärzte empfinde
ich nichts außer Verachtung. Wie könnt ihr es
wagen, die Aussicht auf Forschungserfolge
über mein Schmerzempfinden und meine Qual zu
stellen? Wisst ihr eigentlich, wie
uninteressant es für mich ist, ob eure
Kosmetik hautverträglich ist? Ich benutze
solchen Schund nicht, schmiert es euch also
gefälligst selbst in die Augen, wenn ihr
wissen wollt, wie sehr es dort brennt. Könnt
ihr euch vorstellen, wie egal mir
Heilungsmethoden für menschliche Krankheiten
sind? Ich bekomme diese Krankheiten wenn dann
nur künstlich durch eure Hand, lasst mich
also in Ruhe und testet euren Dreck an euren
eigenen Kranken.
Ihr nennt mich Verbrauch, mein Name ist Tier und ich hasse euch.
Wie geisteskrank muss man sein, um Jagd auf
Wehrlose als sein Hobby zu ergreifen? Was
gibt es euch, wenn ihr feige aus dem
Hinterhalt Unschuldige ermordet? Unschuldige,
die ihr euch selbst regelmäßig heranzüchtet,
um dann genauso regelmäßig zu behaupten, ihr
müsstet sie ermorden, da die Population sonst
zu gross wird. Diese Population sind meine
Mütter, meine Väter, meine Brüder und
Schwestern, die ist nur in euren Mörderaugen
zu groß, und selbst wenn sie es wäre, hättet
ihr kein Recht auf einen Mord, eure dicken
Kinder und Verwandte werden trotz
Überpopulation ja auch nicht einfach
abgeknallt. Wie widerlich muss man überhaupt
sein, um aus unseren Leichen dann noch stolz
eine "Strecke" zu legen und diese
geifernd abzufotografieren? Gibt es etwas
Grausameres, als sich Köpfe von Leichen in
sein Wohnzimmer zu hängen, nur um aller Welt
zu zeigen, was für ein armes, feiges
Menschlein man ist?
Ihr nennt mich Wild, mein Name ist Tier und ich hasse euch.
Über euch Abschaum Metzger will ich mich
eigentlich gar nicht auslassen. Wie
stumpfsinnig muss man sein, um sein tägliches
Leben hauptsächlich damit zu verbringen, uns
die Kehlen durchzuschneiden, uns durch
künstliche Schlaganfälle umzubringen oder uns
auf andere bestialische Art und Weise zu
ermorden? Werdet ihr wenigstens manchmal
nachts wach, wenn unsere Todesschreie nicht
in euren Köpfen verklingen wollen? Oder seid
ihr selbst für einen Hauch von Gewissen schon
zu kalt?
Ihr nennt mich Schlachtvieh, mein Name ist Tier und ich hasse euch.
Damit sind wir bei euch, die unsere Leichen
in sich reinstopfen und sich zur Verteidigung
rosarote Scheinwelten aufbauen. Diese
Scheinwelten sind aus meiner Sicht allerdings
blutrot, denn ich atme nicht auf, wenn ich
vor meiner Hinrichtung ein schönes Leben
hatte. Mich beruhigt es auch nicht, dass
meine Hinrichtung immer schneller vonstatten
geht, auch ist es für mich kein Anreiz, dass
meine Anfahrt zur Hinrichtung immer kürzer
wird, eure Kämpfe für diese Dinge könnt ihr
euch sonstwohin schieben, denn im Endeffekt
will ich einfach nicht sterben. Weder
schnell, noch gut, noch schmerzlos oder was
weiß ich, was für pervertierte Adjektive ihr
zu eurer Verteidigung aufbauen wollt.
Ihr nennt mich Nahrung, mein Name ist Tier und ich hasse euch.
Dann kommen wir zu euch, die es als nicht
schlimm empfinden, von seiner Mutter getrennt
zu werden. Wenn dem so ist, warum macht ihr
so ein Theater daraus, wenn eurer Mutter
etwas zustösst? Ist Mutterliebe in euren
Augen nur beim Menschen vorzufinden? Wer gibt
euch das Recht, uns Muttermilch,
Menstruationsprodukte, Wolle, Honig und was
weiß ich noch zu rauben und das Ganze dann
damit zu verteidigen, dass wir das gerne
geben würden und uns die Qual dafür egal
wäre? Ihr seht Zufriedenheit in meinen Augen,
wenn wir uns treffen? Warum spüre ich diese
Zufriedenheit dann nicht und warum sehe ich
in euren Augen nur Selbstüberschätzung und
Arroganz? Warum melkt ihr nicht eure eigene
Art, wenn das so natürlich ist? Warum pumpt
ihr nicht eurer Art Ejakulat ab, wenn ihr
damit unbedingt eure Perversitäten
befriedigen müsst? Weil das bei eurer Art
unwürdig und gesundheitlich bedenklich wäre?
Und weil ich keine Würde und kein Recht auf
Gesundheit habe?
Ihr nennt mich Nutzvieh, mein Name ist Tier und ich hasse euch.
Und was ist bei euch geistig schiefgelaufen,
die ihr uns einkaserniert, uns den Willen
brecht und uns dann stolz eurer Art
präsentiert? Gibt euch das ein Gefühl von
Macht, wenn ihr uns gefangen haltet und uns
ein artgerechtes Leben in Freiheit
verweigert? Ist das der Grund, warum ihr uns
gnadenlos weiterzüchtet, um noch gnadenloser
immer mehr Käfige mit uns zu füllen? Fühlt
ihr euch gut amüsiert, wenn wir unsere Würde
aufgeben und für Futter oder aus Angst vor
Strafe irgendwann Männchen machen oder auf
Fahrrädern durch Zirkuszelte fahren?
Ihr nennt mich Zoo-, Dressur- oder Haustier, mein Name ist Tier und ich hasse euch.
Zum Schluss sind wir bei euch angelangt, der
verschwindend kleinen Gruppe von Menschen,
die uns Tiere achtet, ohne dafür eine
Gegenleistung zu erwarten. Ich liebe euch
nicht, ich mag euch nicht und ich möchte
nicht unbedingt mit euch zusammenleben, aber
ich respektiere euch dafür, dass ihr das auch
gar nicht verlangt und das Fehlen von Liebe
und Unterwerfung nicht mit meinem Tod
bestraft. Vielleicht bekommen wir irgendwann
mal eine Chance, uns auf Augenhöhe
kennenzulernen, wir werden sehen, wie ich
euch dann beurteile.
Ihr nennt mich Tier, das ist mein Name und ihr seid eine Hoffnung.
von Jens Grote (mit freundlicher Genehmigung)
Für euch verdammte Tierversuchsärzte empfinde
ich nichts außer Verachtung. Wie könnt ihr es
wagen, die Aussicht auf Forschungserfolge
über mein Schmerzempfinden und meine Qual zu
stellen? Wisst ihr eigentlich, wie
uninteressant es für mich ist, ob eure
Kosmetik hautverträglich ist? Ich benutze
solchen Schund nicht, schmiert es euch also
gefälligst selbst in die Augen, wenn ihr
wissen wollt, wie sehr es dort brennt. Könnt
ihr euch vorstellen, wie egal mir
Heilungsmethoden für menschliche Krankheiten
sind? Ich bekomme diese Krankheiten wenn dann
nur künstlich durch eure Hand, lasst mich
also in Ruhe und testet euren Dreck an euren
eigenen Kranken.
Ihr nennt mich Verbrauch, mein Name ist Tier und ich hasse euch.
Wie geisteskrank muss man sein, um Jagd auf
Wehrlose als sein Hobby zu ergreifen? Was
gibt es euch, wenn ihr feige aus dem
Hinterhalt Unschuldige ermordet? Unschuldige,
die ihr euch selbst regelmäßig heranzüchtet,
um dann genauso regelmäßig zu behaupten, ihr
müsstet sie ermorden, da die Population sonst
zu gross wird. Diese Population sind meine
Mütter, meine Väter, meine Brüder und
Schwestern, die ist nur in euren Mörderaugen
zu groß, und selbst wenn sie es wäre, hättet
ihr kein Recht auf einen Mord, eure dicken
Kinder und Verwandte werden trotz
Überpopulation ja auch nicht einfach
abgeknallt. Wie widerlich muss man überhaupt
sein, um aus unseren Leichen dann noch stolz
eine "Strecke" zu legen und diese
geifernd abzufotografieren? Gibt es etwas
Grausameres, als sich Köpfe von Leichen in
sein Wohnzimmer zu hängen, nur um aller Welt
zu zeigen, was für ein armes, feiges
Menschlein man ist?
Ihr nennt mich Wild, mein Name ist Tier und ich hasse euch.
Über euch Abschaum Metzger will ich mich
eigentlich gar nicht auslassen. Wie
stumpfsinnig muss man sein, um sein tägliches
Leben hauptsächlich damit zu verbringen, uns
die Kehlen durchzuschneiden, uns durch
künstliche Schlaganfälle umzubringen oder uns
auf andere bestialische Art und Weise zu
ermorden? Werdet ihr wenigstens manchmal
nachts wach, wenn unsere Todesschreie nicht
in euren Köpfen verklingen wollen? Oder seid
ihr selbst für einen Hauch von Gewissen schon
zu kalt?
Ihr nennt mich Schlachtvieh, mein Name ist Tier und ich hasse euch.
Damit sind wir bei euch, die unsere Leichen
in sich reinstopfen und sich zur Verteidigung
rosarote Scheinwelten aufbauen. Diese
Scheinwelten sind aus meiner Sicht allerdings
blutrot, denn ich atme nicht auf, wenn ich
vor meiner Hinrichtung ein schönes Leben
hatte. Mich beruhigt es auch nicht, dass
meine Hinrichtung immer schneller vonstatten
geht, auch ist es für mich kein Anreiz, dass
meine Anfahrt zur Hinrichtung immer kürzer
wird, eure Kämpfe für diese Dinge könnt ihr
euch sonstwohin schieben, denn im Endeffekt
will ich einfach nicht sterben. Weder
schnell, noch gut, noch schmerzlos oder was
weiß ich, was für pervertierte Adjektive ihr
zu eurer Verteidigung aufbauen wollt.
Ihr nennt mich Nahrung, mein Name ist Tier und ich hasse euch.
Dann kommen wir zu euch, die es als nicht
schlimm empfinden, von seiner Mutter getrennt
zu werden. Wenn dem so ist, warum macht ihr
so ein Theater daraus, wenn eurer Mutter
etwas zustösst? Ist Mutterliebe in euren
Augen nur beim Menschen vorzufinden? Wer gibt
euch das Recht, uns Muttermilch,
Menstruationsprodukte, Wolle, Honig und was
weiß ich noch zu rauben und das Ganze dann
damit zu verteidigen, dass wir das gerne
geben würden und uns die Qual dafür egal
wäre? Ihr seht Zufriedenheit in meinen Augen,
wenn wir uns treffen? Warum spüre ich diese
Zufriedenheit dann nicht und warum sehe ich
in euren Augen nur Selbstüberschätzung und
Arroganz? Warum melkt ihr nicht eure eigene
Art, wenn das so natürlich ist? Warum pumpt
ihr nicht eurer Art Ejakulat ab, wenn ihr
damit unbedingt eure Perversitäten
befriedigen müsst? Weil das bei eurer Art
unwürdig und gesundheitlich bedenklich wäre?
Und weil ich keine Würde und kein Recht auf
Gesundheit habe?
Ihr nennt mich Nutzvieh, mein Name ist Tier und ich hasse euch.
Und was ist bei euch geistig schiefgelaufen,
die ihr uns einkaserniert, uns den Willen
brecht und uns dann stolz eurer Art
präsentiert? Gibt euch das ein Gefühl von
Macht, wenn ihr uns gefangen haltet und uns
ein artgerechtes Leben in Freiheit
verweigert? Ist das der Grund, warum ihr uns
gnadenlos weiterzüchtet, um noch gnadenloser
immer mehr Käfige mit uns zu füllen? Fühlt
ihr euch gut amüsiert, wenn wir unsere Würde
aufgeben und für Futter oder aus Angst vor
Strafe irgendwann Männchen machen oder auf
Fahrrädern durch Zirkuszelte fahren?
Ihr nennt mich Zoo-, Dressur- oder Haustier, mein Name ist Tier und ich hasse euch.
Zum Schluss sind wir bei euch angelangt, der
verschwindend kleinen Gruppe von Menschen,
die uns Tiere achtet, ohne dafür eine
Gegenleistung zu erwarten. Ich liebe euch
nicht, ich mag euch nicht und ich möchte
nicht unbedingt mit euch zusammenleben, aber
ich respektiere euch dafür, dass ihr das auch
gar nicht verlangt und das Fehlen von Liebe
und Unterwerfung nicht mit meinem Tod
bestraft. Vielleicht bekommen wir irgendwann
mal eine Chance, uns auf Augenhöhe
kennenzulernen, wir werden sehen, wie ich
euch dann beurteile.
Ihr nennt mich Tier, das ist mein Name und ihr seid eine Hoffnung.
von Jens Grote (mit freundlicher Genehmigung)

wir sehen uns dann zur Gruppentherapie.