03.11.2009, 20:24
Jeder, der sich unvoreingenommen mit dem Thema "Klimawandel" und "Welthungerkrise" auseinandersetzt, oder auch kritisch mit dem Thema Viehtransport, Massentierhaltung, Fleischfabriken e.t.c. kommt früher oder später zwangsläufig zu der Erkenntnis: "Wir essen zu viel Fleisch". Diese Erkenntnis setzt sich immer mehr durch, nicht nur unter Veganern und Tierrechtlern. Exemplarisch sei dieser Satz eines Nicht-Veganers in einer Diskussion hier:
Von daher ist es doch nur logisch, daß diejenigen, die die Problematik des Klimawandels und der Welthungerkrise erkannt haben, sich um eine vegane Lebensweise bemühen. Wenn alle warten, bis die Anderen ihre Lebensweise geändert haben, passiert gar nichts. Das können wir uns aber eigentlich im Anbetracht des Ernstes der Lage nicht erlauben.
Zitat:Quantitativ bedeutet das freilich, dass man die Rindviehhaltung ohne Nachteile um 90% reduzieren könnte und auch sollte, aber eben nicht dogmatisch-religiös abschaffen.Wer zu dieser ERkenntnis gelangt ist, und für sich die logischen Konsequenzen zieht, müßte also den Fleischkonsum um 90 % reduzieren. - Unter der Prämisse, dass dies auch alle anderen tun. Nachdem es aber allgemein bekannt ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung nicht bereit ist die Konsumgewohnheiten zu ändern, müßte man selbst doch logischerweise den persönlichen Fleischkonsum noch stärker drosseln, am besten ganz auf eine vegane Lebensweise umstellen um möglichst dem Ziel, eine gesamte Reduzierung des Fleischkonsums um 90 %, etwas näher zu kommen.
Von daher ist es doch nur logisch, daß diejenigen, die die Problematik des Klimawandels und der Welthungerkrise erkannt haben, sich um eine vegane Lebensweise bemühen. Wenn alle warten, bis die Anderen ihre Lebensweise geändert haben, passiert gar nichts. Das können wir uns aber eigentlich im Anbetracht des Ernstes der Lage nicht erlauben.