Tierrechtsforen

Normale Version: Veganismus logische Konsequenz?
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Jeder, der sich unvoreingenommen mit dem Thema "Klimawandel" und "Welthungerkrise" auseinandersetzt, oder auch kritisch mit dem Thema Viehtransport, Massentierhaltung, Fleischfabriken e.t.c. kommt früher oder später zwangsläufig zu der Erkenntnis: "Wir essen zu viel Fleisch". Diese Erkenntnis setzt sich immer mehr durch, nicht nur unter Veganern und Tierrechtlern. Exemplarisch sei dieser Satz eines Nicht-Veganers in einer Diskussion hier:
Zitat:Quantitativ bedeutet das freilich, dass man die Rindviehhaltung ohne Nachteile um 90% reduzieren könnte und auch sollte, aber eben nicht dogmatisch-religiös abschaffen.
Wer zu dieser ERkenntnis gelangt ist, und für sich die logischen Konsequenzen zieht, müßte also den Fleischkonsum um 90 % reduzieren. - Unter der Prämisse, dass dies auch alle anderen tun. Nachdem es aber allgemein bekannt ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung nicht bereit ist die Konsumgewohnheiten zu ändern, müßte man selbst doch logischerweise den persönlichen Fleischkonsum noch stärker drosseln, am besten ganz auf eine vegane Lebensweise umstellen um möglichst dem Ziel, eine gesamte Reduzierung des Fleischkonsums um 90 %, etwas näher zu kommen.

Von daher ist es doch nur logisch, daß diejenigen, die die Problematik des Klimawandels und der Welthungerkrise erkannt haben, sich um eine vegane Lebensweise bemühen. Wenn alle warten, bis die Anderen ihre Lebensweise geändert haben, passiert gar nichts. Das können wir uns aber eigentlich im Anbetracht des Ernstes der Lage nicht erlauben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne...96,00.html

wenn die 8 millionen schweden dadurch sagen wir 10% weniger ernährungsbedingte treibhausgase in die luft blasen, trägt das mehr zum klimaschutz bei als eine verdoppelung der vielleicht 0,5 millionen veganer auf der welt.
Danke Pünktchen, sehr interessanter Link.

Natürlich stehen da auch (Rind-) Fleisch ganz oben auf der Liste. Wenn dieser Weg helfen sollte den Fleischkonsum zu drosseln, wäre es auch gut. Interessant ist aber auch die Entwicklung, daß scheinbar in letzter Zeit sehr viele Menschen zum Vegetarismus wechseln oder den Fleischkonsum erheblich reduzieren. Da spielen diese Informationen sicher mit. Daß viele Menschen nicht dieser von mir angesprochenen logischen Konsequenz folgen sondern weiter dem Genuß, das ist mir klar. Ähnlich das Rauchen: Es spricht kein vernünftiger Grund dafür zu rauchen, daher wäre es logisch nicht zu rauchen, dennoch rauchen viele Menschen. Der Genuß ist stärker als die Logik?

Gast

Vielleicht hilft dann ja folgender Link ein wenig mehr:

http://www.focus.de/finanzen/boerse/akti...49294.html

so könnte man ja das eiine mit dem anderen verbinden.

Wolfson

Mir schmeckt Fleisch.
(10.12.2009 23:55)Wolfson schrieb: [ -> ]Mir schmeckt Fleisch.
Dein Problem.
(10.12.2009 23:38)Gast schrieb: [ -> ]Vielleicht hilft dann ja folgender Link ein wenig mehr:

http://www.focus.de/finanzen/boerse/akti...49294.html

so könnte man ja das eiine mit dem anderen verbinden.

Und was hilft das wirklich? Werden dadurch etwa weniger Tiere "produziert", abgepumpt und verwertet? Weniger Treibhausgas produziert? Nein. Nur die Konsumenten konsumieren lieber.

(10.12.2009 23:55)Wolfson schrieb: [ -> ]Mir schmeckt Fleisch.
(Hervorhebung durch mich)

Mir, ich, ... So denkt der typische Egoist. Wie die Tiere behandelt werden, ist egal. Ob für den Genuss wo anders Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden, Regenwälder abgeholzt werden, ist egal. Welche geschädigte Erde wir der nächsten Generation überlassen ist egal.
Daß die Menschen in Tuvalu untergehen ist egal.
Wichtig ist der eigene Genuss: Mir schmeckts!
Die Folgen für die Tiere, die Umwelt, die Mitmenschen interessieren nicht. Das ist Egoismus pur. Nur frage ich mich, was man davon haben kann!?
Vielleicht sollte sich Wolfson mal als Testfutter für Zirkusse zur Verfügung stellen. Tigern schmeckt Fleisch auch.
Ist zwar angesichts des aktuellen Zwischenfalls bei Tierausbeuter Hagenbeck etwas sarkastisch, aber die Tiger denken da sicher anders als Zwangsinsassen.
(12.12.2009 23:13)bertel schrieb: [ -> ]
(10.12.2009 23:38)Gast schrieb: [ -> ]Vielleicht hilft dann ja folgender Link ein wenig mehr:

http://www.focus.de/finanzen/boerse/akti...49294.html

so könnte man ja das eiine mit dem anderen verbinden.

Und was hilft das wirklich? Werden dadurch etwa weniger Tiere "produziert", abgepumpt und verwertet? Weniger Treibhausgas produziert? Nein. Nur die Konsumenten konsumieren lieber.

(10.12.2009 23:55)Wolfson schrieb: [ -> ]Mir schmeckt Fleisch.
(Hervorhebung durch mich)

Mir, ich, ... So denkt der typische Egoist. Wie die Tiere behandelt werden, ist egal. Ob für den Genuss wo anders Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden, Regenwälder abgeholzt werden, ist egal. Welche geschädigte Erde wir der nächsten Generation überlassen ist egal.
Daß die Menschen in Tuvalu untergehen ist egal.
Wichtig ist der eigene Genuss: Mir schmeckts!
Die Folgen für die Tiere, die Umwelt, die Mitmenschen interessieren nicht. Das ist Egoismus pur. Nur frage ich mich, was man davon haben kann!?

Da gebe ich dir recht bertel,die menschen denken nur an sich selbst...essen fleisch weil es ihnen schmeckt usw..aber haben sie jemals daran gedacht was die tiere daür leiden mussten und was dennen alles passiert ist NEIN immer nur ICH ICH ICH zuviele leute sind ich bezogen und denken nur an sich selbst!!! Toller beitrag...Weiter so
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