Tierrechtsforen

Normale Version: Zwei tödliche Jagdunfälle an einem Tag
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Gleich zwei tragische und tödliche Jagdunfälle an einem Tag haben sich in Frankreich ereignet. In der Nähe der Stadt Chartres im Norden des Landes erschoss ein Jäger seinen Enkel aus Versehen. ...

Mit einer einzigen Kugel traf ein Jäger bei Pontarlier in den französischen Alpen einen 86-jährigen Jagdgefährten und dessen Hund tödlich. Der Todesschütze gab an, einen Fasan gesehen zu haben. ...

<Quelle>
Seinen 16jährigen Enkel erschießen wird wohl ein schreckliches Erlebnis sein. Ob der nochmal eine Waffe anfasst? Oder anfassen darf?
Tja Rudi,
in dessen Haut möchte man nicht stecken.

Schlimm ist es auch, wenn, wie es öfter geschieht,
Landwirte aus Unachtsamkeit ihre hinter dem Trecker spielenden
Kleinkinder / Enkel überrollen. Oder die Mutter den
falschen Gang einlegt und ihr Kind an der Garagenwand zerquetscht.
Das geschieht alles nicht mit Absicht, aber wesentlich häufiger
als irgendwelche ständig mit Akribie gesuchten Jagdunfälle im
WWW. Das Thema hatten wir aber schon. Schade dass ihr wieder mit dem Müll anfangt. Man hoffte schon etB hätte ihn mitgenommen.
Rolleyes
Marcel
tztz Marcel, ich hab nicht angefangen. Und wieso Müll? Eine Mutter die rückwärts fährt tut dies nicht in der Absciht zu töten. Ein Jäger, der anlegt und schießt tut dies in der Absicht zu töten. Völlig different.
(07.10.2009 21:46)Rudi schrieb: [ -> ]tztz Marcel, ich hab nicht angefangen. Und wieso Müll? Eine Mutter die rückwärts fährt tut dies nicht in der Absciht zu töten. Ein Jäger, der anlegt und schießt tut dies in der Absicht zu töten. Völlig different.
Blödsinn. Der Jäger legt nicht an um seinen Enkel zu töten.
Sehr wohl ist das die gleiche Kiste. Unfall ist Unfall.
Und auch mit dem Auto, das Kranke transportiert oder den Arzt,
kann man töten.

Tztztz... egal....
Cool
Du willst das nicht verstehen?
Mit dem Auto rückwärtsfahren um sich mit dem Auto aus der Garage zu bewegen und dabei Kleinkind versehentlich überfahren.
Absicht: Fortbewegung

Mit einem Gewehr auf ein Tier anlegen abdrücken um es zu töten und dabei versehentlich einen Menschen töten.
Absicht: Töten
Rudi,
du hast Recht - ich hab´meine Ruh´
Du hast keine Argumente :-P
(07.10.2009 22:12)Rudi schrieb: [ -> ]Du hast keine Argumente :-P
Argumente?
Nein. Gegen soviel D......t *) ist nur leider kein Kraut gewachsen.

*) Wir wollen ja gegen hervorragende Rhetoriker
keine Beleidigungen aussprechen. Denke dran:
ich habe noch Bonuspunkte!
Icon_mrgreen
Das war kein Argument.
Ach Marcel ...keine_r stellte wohl in Abrede, dass dies als "Unfall" angesehen wird, denn die Absicht bestand sicher nicht darin seinen Enkel abzuknallen. Ebenso wie es erstmal als Unfall gilt, wenn ein Auto oder Mähdrescher über ein Lebewesen unbeabsichtigt rüberfährt. In dem Falle hier bleibts aber trotzdem der "Unfall"Gegenstand, der eigentlch und vorsätzlich zum Töten eingesetzt wird. Das Auto als Fortbewegungsmittel benutzt fällt eben nicht in dieselbe Kategorie wie eine Schusswaffe.

Unterschied ist also erstmal das Instrument welches eingesetzt wurde und zu welchem Zweck;
und ne Schusswaffe ist eben kein Auto, auch wenn ein Auto mal zweckentfremdet werden kann.
(und auch wenn mit beiden auch mal "Unfälle" passieren können)

Eine Schusswaffe ist aber nunmal zum Zwecke des Schiessens (primär um zielgerichtet das Töten von Lebewesen für den Menschen effizienter, schneller, einfacher hmm "treffsicherer" zu gestalten).

Denke du weisst um den Unterschied also bestens Bescheid...

Viele Grüsse Nicky
Der Schwachpunkt wird sichtbar, wenn Du anstelle "Schußwaffe" "Fliegenklatsche" (genau: primär um zielgerichtet das Töten von Lebewesen für den Menschen effizienter, schneller, einfacher hmm "treffsicherer" zu gestalten) einsetzt...
Lieber Vormund,

ich habe selbst schon sehr oft potentiell Selbstmordversuchen unternommen, indem ich die Fliegenklatsche gegen mich selbst richtete. (Wenn eine Fliege auf mir saß. - Ich erwähnte nicht als Veganer auf die Welt gekommen zu sein?) Es ist mir trotz allem Bemühens nicht gelungen, nicht einmal geringste Verletzungen! Woran das nur liegt???
(08.10.2009 18:05)bertel schrieb: [ -> ]ich habe selbst schon sehr oft potentiell Selbstmordversuchen unternommen, indem ich die Fliegenklatsche gegen mich selbst richtete. Es ist mir trotz allem Bemühens nicht gelungen, nicht einmal geringste Verletzungen! Woran das nur liegt???

Fliegenklatsche pimpen? Big Grin
(07.10.2009 21:43)Marcel schrieb: [ -> ]Das Thema hatten wir aber schon. Schade dass ihr wieder mit dem Müll anfangt. Man hoffte schon etB hätte ihn mitgenommen.
Rolleyes
Marcel

Vielleicht muß der Müll ja noch kommen, solange Unfälle - Fehlschüsse - regelmäßig passieren. Wenn dieser ältere Herr und Jäger schon seinen Kumpel nebst Hund mit einem Vogel verwechselt, möchte ich beim besten Willen nicht wissen, was und wie er sonst so schießt. Mit sicherem Ansprechen hat das ja wohl nichts zu tun. in einem der angeführten Fälle steht es explizit, im anderen ist anzunehmen, daß die betreffenden Jäger altersmäßig weit jenseits der 50 sind. Daß Du Dich jetzt so aufregst, wenn so etwas angeführt wird wundert mich, kann es ja Deiner Meinung nach so etwas nicht geben, da sich die Jäger ja selbst prüfen.

In dem betreffenden Thread über mögliche regelmäßige Überprüfungen von Jägern, wie sie z.B. bei Bus- und LKW-Fahrern (nebst Schulungen ab 2013 bzw. 2014) stattfinden, hast Du Dich ständig gegen solche Prüfungen ausgesprochen und diese sogar auch als "MPU" bezeichnet.

Hier eine Leseprobe:
(27.08.2008 20:15)Marcel schrieb: [ -> ]Wenn Opas Sehstärke schwächelt verreist er keinen Schuss.
Einen Schuss verreissen hat andere Gründe, nämöich mentale.
Ich spiele jetzt hier aber nicht auch noch den Schießlehrer.
Zum Ausgleich einer eventuell vorhandenen Sehschwäche hatte ich IMHO genug geschrieben. Wenn der Opa mit dem Auto zur Jagd fahren durfte, dann darf er auch das Gewehr in die Hand nehmen. Es mussalso nicht mal explizit die Augentauglichkeit
eines Jägers geprüft werden, nein, schon vorher im normalen Alltagsleben spielt sich diese<Prüfung ab. Und, auch Beamte in der unteren Jagdbehörde sind außerhalb der DFienstzeiten Menschen und haben Ohren und Augen offen. Auch muss der Jagdschein-Antragsteller-Verlängferer persönlich auf der Dienststelle erscheinen.
Da findet dann so im Hirn des Beamten durch aus eine manmigfache Einschätzung ab.
Leute mit ungepflegtem Äusserem und Haaren bis zum Arschgeweih hätten da geringe Chancen. Wenn da nich der Atem nicht stimmt und zittrige Hände das Monokel suchen, was automatisch eine Meldung zur Führerscheinstelle in der selben Verwaltung ein paar Zimmer weiter nach sich zieht, wird es eng.
Jetzt zufrieden Nico und Bertel?

Klar handelt es sich dabei um "Unfälle", aber solange nichts für die Unfallverhütung getan wird, passieren die halt.
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