Bärchen
05.09.2009, 09:06
Bärchen: Das hätte so ein Zirkusunternehmen natürlich gerne, dass die Öffentlichkeit nicht darüber aufgeklärt werden darf, was außerhalb der Manege mit den Tieren passiert. Diesem Zensur-Ansinnen wurde vom Landgericht aber nicht nachgegeben. Aus dem "Hamburger Abendblatt":
Bärchen: Nach wie vor versuchen Zirkusbetriebe die kommunalen Behörden zu täuschen, etwa indem falsche Angaben gemacht werden wie hier am Beispiel des "Afrika Big Circus":
Bärchen: Allerdings lassen die Behörden sich dennoch von dem Zirkus auf der Nase herumtanzen:
Bärchen: Anzumerken ist zudem, dass örtliche und regionale Zeitungen immer wieder positiv schreiben über tolle Tierdressuren und mehr, wenn ein Zirkus sich ankündigt und solche Artikel also quasi vorab zu einer kostenlosen Bewerbung dieser teilweise dubiosen und kleinkriminellen Zirkusbetriebe geraten und nicht als journalistische Berichterstattung zu werten sind. Hier gilt es massiv Beschwerde gegen die verantwortlichen Redakteure zu führen und Druck sowohl auf die Zeitungen als auch auf die örtlichen Behörden auszuüben. Die Veterinärämter haben in der Regel nichts zu beanstanden, da sollte man nicht auf Verbündete hoffen.
Zitat:Die Tierrechtsorganisation Peta darf weiterhin Filmaufnahmen ausstrahlen, die Peta-Aktivisten undercover von Tieren des Zirkus Krone gemacht hatten. Eine Unterlassungsklage des größten europäischen Zirkusunternehmens hat das Landgericht jetzt abgewiesen. Die Filmaufnahmen dokumentieren Missstände bei der Haltung von Pferden, Elefanten und Flusspferden.Quelle
Bärchen: Nach wie vor versuchen Zirkusbetriebe die kommunalen Behörden zu täuschen, etwa indem falsche Angaben gemacht werden wie hier am Beispiel des "Afrika Big Circus":
Zitat:Im Vorfeld wurde gegenüber der Stadt der Auftritt des Zirkus ursprünglich lediglich als Hochseilshow angemeldet. Unter diesen Voraussetzungen wurde von der Stadt ein Mietvertrag über den Parkplatz P 3 an der Maybachstraße abgeschlossen. Nachdem deutlich wurde, dass der Zirkus mit Tieren auftreten würde und nicht alle hierzu erforderlichen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen vorlagen, wurde dieser Mietvertrag wieder gekündigt.
Bärchen: Allerdings lassen die Behörden sich dennoch von dem Zirkus auf der Nase herumtanzen:
Zitat:Parallel dazu hatte das Amt für öffentliche Ordnung dem Zirkus untersagt, dass dieser mit seinen Tieren in die Landeshauptstadt reist. Das Verwaltungsgericht hat auf einen Antrag die aufschiebende Wirkung dieses Bescheides wiederhergestellt. Aufgrund dieses Beschlusses könne die Anordnung derzeit nicht durchgesetzt werden, heißt es im Rathaus. [...] Die tierschutzrechtlichen Überprüfungen werden noch heute von Veterinären der Stadt mit externen Experten unter anderem von der Wilhelma durchgeführt. Bereits am Freitag hat das Amtsgericht Stuttgart zivilrechtlich entschieden, dass ein wirksamer Vertrag zwischen dem Zirkusbetreiber und dem Tiefbauamt nicht zustande gekommen ist. Somit hat der Zirkus den städtischen Platz heute ohne gültigen Mietvertrag eingenommen. Mitarbeiter des Tiefbauamtes waren vor Ort und haben den Zirkusbesitzer auf die fehlende Rechtsgrundlage aufmerksam gemacht.Quelle
Bärchen: Anzumerken ist zudem, dass örtliche und regionale Zeitungen immer wieder positiv schreiben über tolle Tierdressuren und mehr, wenn ein Zirkus sich ankündigt und solche Artikel also quasi vorab zu einer kostenlosen Bewerbung dieser teilweise dubiosen und kleinkriminellen Zirkusbetriebe geraten und nicht als journalistische Berichterstattung zu werten sind. Hier gilt es massiv Beschwerde gegen die verantwortlichen Redakteure zu führen und Druck sowohl auf die Zeitungen als auch auf die örtlichen Behörden auszuüben. Die Veterinärämter haben in der Regel nichts zu beanstanden, da sollte man nicht auf Verbündete hoffen.