Tierrechtsforen

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Soygetier

Da mir schon lange keine Nachrichten - die Tierschutzpartei betreffend - zu Ohren gekommen sind, habe ich mich mal wieder auf deren Internetseite begeben.

Bis auf eine Ausgabe der Zeitenwende (März 2008) waren alle Termine und Artikel veraltet.

Für die Hessenwahl hat es die Tierschutzpartei nicht auf den Wahlzettel geschafft. Aber dafür die Piraten Partei Hessen ;o)

Was ist los mit der Partei? http://www.tierschutzpartei.de/
Ist die Luft schon raus?
Die Luft ist da schon lange raus, seit das Universelle Leben dort Einzug gehalten hat.
Sind auch jede Menge tote Links dabei.

Soygetier

Anscheinend findet sich noch nicht einmal eine Arbeitsbiene, um die Webseite aktuell zu halten?
Solange Gabi noch nicht die 51% erreicht hat *g*
ich habe mal den Herrn Eck kennengelernt. Aber kein Bierchen mit ihm getrunken.

Lustig unter "Aktuelles" Wink, führt ihr eigener (aktueller) Bericht zum "Veggie Street Day 06" ins Nirvana!
Ausgezeichnet
(04.01.2009 00:07)bertel schrieb: [ -> ]ich habe mal den Herrn Eck kennengelernt. Aber kein Bierchen mit ihm getrunken.
Hat er Dich wenigstens umarmt? *fg*
Knuddel ? Puke !

mehr sog i net! Wink
Mal ganz dumm gefragt: Habt ihr wirklich jemals ernsthaft Hoffnung in diese Partei gesetzt? Nicht dass ich die Partei als solche kritisieren wollte (dafür kenne ich sie auch zu wenig), aber ich persönlich sehe für Parteien, die in erster Linie allein schon durch ihren Namen nur eine (in meinen Augen leider) kleine Wählergruppe anzusprechen versucht und dementsprechend einseitig ihr Programm ausrichtet bzw. nur dahingehend professionell ausrichtet, wenig Überlebenschance in der deutschen Parteienlandschaft. Das Problem, das ich da halt sehe, ist, dass diese Partei ohnehin immer nutzlos bleiben wird, weil sie mit ihrer offensichtlich einseitigen Ausrichtung niemals genug Wähler an sich binden wird, um irgendetwas erreichen zu können. Die Tatsache, dass eine Partei kaum die Chance haben wird, etwas bewegen zu können an sich halte ich zwar nicht für einen Grund, sie nicht zu unterstützen (denn das hieße von vorneherein aufzugeben), aber in diesem Fall halte ich es für sinnlos, da es innerhalb der sogenannten etablierten Parteien genug Spielraum gibt, mit mehr Erfolgsaussicht etwas zu erreichen.
Die Sache mit UL spielt dafür jetzt mal keine Rolle, der Kommentar ist eher darauf bezogen, wie ich es ohne UL sehen würde; mit ist es ohnehin hypothetisch, da ich keine von diesem Verein unterwanderte Partei o.Ä. unterstützen würde.
(04.01.2009 04:12)Kruckler schrieb: [ -> ]Mal ganz dumm gefragt: Habt ihr wirklich jemals ernsthaft Hoffnung in diese Partei gesetzt?
Ist nicht dumm sondern unverständlich gefragt. Wen fragst Du? Nachdem "ihr" kleingeschrieben ist, ich die Rechtsschreibsrefohrm weitestgehend ignoriere gehe ich davon aus, daß hier nicht die großgeschriebene Höflichkeitsform für eine Einzelperson gemeint ist, sondern eine homogene Menge von Menschen. (Die ist hier wo???) Vielleicht die bisher an der Diskussion beteiligten?
Falls ich eventuell auch gemeint sein sollte, (ich habe mich ja schon an der Diskussion etwas "beteiligt") meine klare Antwort:
Nein!
(04.01.2009 04:12)Kruckler schrieb: [ -> ]..., aber ich persönlich sehe für Parteien, die in erster Linie allein schon durch ihren Namen nur eine (in meinen Augen leider) kleine Wählergruppe anzusprechen versucht und dementsprechend einseitig ihr Programm ausrichtet bzw. nur dahingehend professionell ausrichtet, wenig Überlebenschance in der deutschen Parteienlandschaft. Das Problem, das ich da halt sehe, ist, dass diese Partei ohnehin immer nutzlos bleiben wird, weil sie mit ihrer offensichtlich einseitigen Ausrichtung niemals genug Wähler an sich binden wird, um irgendetwas erreichen zu können.
Du siehst das nur auf einen eventuellen Wahlerfolg ausgerichtet, was natürlich korrekt und in Deinem Fall (als in einer Partei aktiv) auch verständlich ist. Ich sehe das mehr von außen, neudeutsch "ganzheitlich", oder auch wegen meiner mathemathisch -, technisch-, philosophischen Vorbelastung von der logischen Seite her.

Wenn ich eine Partei unterstütze bzw. wähle, gehe ich ja besten-, (schlimmsten-) falls davon aus, daß sie in Regierungsverantwortung gerät, bzw. fördere ein solches Szenario. Also gehe ich vom Ergebnis aus, wie und ob dorthin zu kommen. Bevor das "wie" natürlich das "ob", da wenn das verneint wird, erübrigt sich die Frage nach dem "wie".

Male ich mir also in konkretem Fall das Szenario der o.a. Partei in Regierungsverantwortung aus. Selbst sollten sie im Bereich "Tierschutz" ultraprofessionell aufgestellt sein, nimmt dieser Bereich im gesamten politischen Geschehen nur einen kleinen Raum ein. Zu allen anderen Bereichen wie Verkehrs-, Wirtschafts-, Außen-, Arbeits-, .............politik fehlen die ernstzunehmenden Antworten. (Wenn ich mir die "aktuelle" Seite ansehe, mit eigenen veralteten und unauffindbaren Beiträgen, könnte mir fast das Wort "Dilettantismus" einfallen. Was ich dieser Partei jedoch mitnichten unterstellen möchte, es kann sich hier ja um einen oder mehrere technischen Fehler handeln).

Und so kommt es zu dem von Dir beschriebenen Szenario, womit Du selbverständlich wieder Recht hast. Wenn es auch nicht jeder so analytisch sieht wie ich, so denkt doch fast jeder Mensch irgendwo intuitiv logisch, und da jeder noch andere Sorgen hat als das Wohl der Tiere, z.B. Arbeitsplatz, Umweltschutz, Mobilität, ... wird fast jeder Mensch intuitiv keine Partei unterstützen, die viele seiner Sorgen unberücksichtigt läßt bzw. auf die Probleme keine professionellen Antworten hat.

Die "Grünen" konnten es auch nur in die Regierungsverantwortung schaffen, da sie Experten auch in anderen Bereichen als nur Ökologie hatten. (Das ist keine Wertung im Sinn "qualitativ", sondern eine Feststellung im Sinn von "quantitativ", sprich vorhanden.)

Soygetier

Die Tierschutzpartei ist und war zum Scheitern verurteilt. Man mußte aber ein Auge darauf haben, was die im "Namen" der Tierschützer so anrichten würden. (Stichwort: Fremdschämen).

Die Grünen haben es zwar auch mit 1 Hauptthema geschafft, aber dieses Thema (Umweltschutz/Atomkraft) betraf ALLE Bürger. Während Tierschutz vielen Menschen schlicht egal ist.

Die spannende Frage wäre nun, welche der etablierten Parteien hat am meisten für den Tierschutz übrig?
(04.01.2009 12:40)Soygetier schrieb: [ -> ]Die spannende Frage wäre nun, welche der etablierten Parteien hat am meisten für den Tierschutz übrig?

Ich denke doch, daß bei den Grünen noch am ehesten in dieser Richtung etwas bewegt werden kann, zumindest wenn man auf die Verbindung Tier- zu Umweltschutz hinweist.
Zitat:Wen fragst Du? Nachdem "ihr" kleingeschrieben ist, ich die Rechtsschreibsrefohrm weitestgehend ignoriere gehe ich davon aus, daß hier nicht die großgeschriebene Höflichkeitsform für eine Einzelperson gemeint ist, sondern eine homogene Menge von Menschen. (Die ist hier wo???) Vielleicht die bisher an der Diskussion beteiligten?

Ich picke mir von der Rechtschreibreform auch nur das raus, was ich für sinnvoll halte. Mit der Anrede "ihr" (die ich nicht großschreibe, weil sich das mehr wie "Eure königliche Hoheit" liest, aber das ist natürlich subjektiv, jedenfalls nicht unhöflich gemeint) meinte ich keine homogene Masse sondern tatsächlich diejenigen, die sich an dieser Diskussion beteiligen.


Zitat:Die Grünen haben es zwar auch mit 1 Hauptthema geschafft, aber dieses Thema (Umweltschutz/Atomkraft) betraf ALLE Bürger.

Jein würde ich sagen - ohne die Fusion mit Bündnis 90 wären die Grünen vermutlich schnell wieder von der Bildfläche verschwunden, da sie sich kaum bis gar nicht mit dem Thema Wiedervereinigung befasst haben, als es aktuell war; ohne Bündnis 90, die das auch in dieser Partei zum Thema gemacht haben, wäre das vermutlich schlecht ausgegangen.
(04.01.2009 15:30)Kruckler schrieb: [ -> ]. . . Mit der Anrede "ihr" . . . meinte ich keine homogene Masse sondern tatsächlich diejenigen, die sich an dieser Diskussion beteiligen.
Auch da können unterschiedliche Meinungen herrschen. Ich habe dazu meine Meinung geäußert, kannst Du bitte dazu Stellung beziehen?
(04.01.2009 15:30)Kruckler schrieb: [ -> ]Jein würde ich sagen - ohne die Fusion mit Bündnis 90 wären die Grünen vermutlich schnell wieder von der Bildfläche verschwunden, . . .
Big Grin Knuddel BiggrinangelA
Sorry, Du bist goldig! Wink
FDP hieß auch schon: Fast Drei Prozent
Klar kann ich das Wink Die Frage hat sich mir gestellt, da ich allgemein nicht wusste, was man von dieser Partei in TR-Kreisen so hält, anhand der ersten Beiträge hatte ich aber den Eindruck, dass da doch einige Erwartungen reingesetzt wurden. Mit der Frage, bzw. meiner eigenen Stellungnahme gleich dazu, wollte ich halt in Erfahrung bringen, wie andere das sehen.

Klar, die FDP hatte auch nicht nur goldgelbe (muhaha, was ein Wortwitz) Zeiten, das wollt ich damit nicht gesagt haben. Am Beispiel von den Grünen wollte ich nur verdeutlichen, wie schwierig das Überleben für eine Partei ist, wenn man sich zu sehr auf eine Sache fixiert und anderes ausblendet. Denn genau das wäre den Grünen eben passiert, wenn Bündnis 90 nicht dazugestoßen wäre. Sollte keine Kritik an den Grünen sein, war einfach nur das erste Beispiel, das mir dazu einfielCool
Eine Partei, die nur einen einzigen Programmpunkt hat,
ist nicht wählbar, sondern macht sich nur lächerlich.
Stimmen nur dafür sind verlorene Stimmen.

Zugegeben, bei den anderen Parteien ist es auch nicht viel besser,
wenn man sich die Personen, die da hinter stehen,
mal näher ansieht. Es reichte schon, dass ein Grundschullehrer***
zum Wirtschaftsminister erkoren wurde. Woher hat er wohl die plötzliche
Eingebung bekommen, die ihn befähigte klüger zu sein als jeder BWL Student
nach 5 Semestern? Díe aktuelle Gesundheitsministerin übertrifft auch jeden
Apotheker und Mediziner an Nichtwissen.

*** Mit dem Typ, der dann vom Himmel fiel, habe ich jahrelang
Schach gespielt, wenn wir in der Penne auf den Bus warteten.
Er war gut, gebe ich zu. Gewinnquote: er 3 ich 1. :-/
Doch dass er sich vom Himmel fallen ließ, dass hätte ich ihm nie zugetraut.
Das war sein schlechtester Zug im Schachspiel des Lebens.
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