Bärchen: Wirklich toll, in der Cafeteria Zentralmensa der Universität Siegen gibt es nun auch ein veganes Angebot.
Zitat:Vegetarisches Essen steht beim Studentenwerk schon seit vielen Jahren auf dem Speiseplan. Der Weg zu „veganer Kost“ in der Mensa war mühsam. Viele Produkte, die nach erster Einschätzung vegan sein könnten, erfüllen letztendlich nicht diesen Anspruch. Zunächst musste ein Lieferant gefunden werden. Nach erfolgreicher Suche fand eine hausinterne Verkostung der veganen Produkte, die auch BIO-zertifiziert sind, statt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auch bei „veganer Kost“ gibt es klangvolle Namen, z. B: Tijuana-Burger (Tofu, Reis, Gemüse), Africa Mild Burger (Tofu, Hirse, Gemüse), verschiedene Frühlingsrollen, Tofu-Bratwürste, Snacks. Alle diese Produkte führen die Bezeichnung „kbA“ = kontrolliert biologischer Anbau. „Wheaty Spacebar „Hanf“ und „Wheaty Spacebar „Red hot Chili“ sowie Brötchen mit veganem Aufschnitt runden diese Produktpalette ab, [...]
Bärchen: Uuuuhuuhuu... Der Leiter des dortigen Studentenwerks weiß schon längst, dass vegan auch lecker schmeckt:
Zitat:„Übrigens“, weiß Elmar Köninger noch zu berichten. „Ein weltbekanntes, veganes Getränk kommt aus unserer Region. Es ist das „Krombacher Pils“. Es besteht ausschließlich aus Hopfen, Malz und Felsquellwasser.“
Bärchen: Jetzt mal im Ernst...
Zitat:„Die Essgewohnheiten, auch unter den Studierenden, haben sich verändert“, stellt Studentenwerks-Geschäftsführer Detlef Rujanski, abschließend fest. „Veganer zu sein, ist eine Sache der Weltanschauung. Ich freue mich sehr, dass wir den Wunsch dieser sicherlich kleinen Gruppierung mit unserem neuen Produkt „vegane Kost“ nun erfüllen können, zumal wir das einzige Studentenwerk in Deutschland sind, das „Vegane Bio-Produkte“ anbietet.“
Quelle:
http://www.studentenwerke-nrw.de/news/int/veganer.htm
Bärchen schrieb:Bärchen: Wirklich toll, in der Cafeteria Zentralmensa der Universität Siegen gibt es nun auch ein veganes Angebot.
...
Quelle: http://www.studentenwerke-nrw.de/news/int/veganer.htm
Hi Bärchen,
eine tolle Nachricht!!
Eine vegetarische "Alternative" gibt es in Mensen + Kantinen ja schon lange. Aber eigentlich immer mit Milch, Sahne , Käse und Butter. Naja, was so ein Kantinenwirt schon für vegetarisch hält.
Eigentlich sollte es so sein, dass alle angebotenen Essen rein vegetarisch sein sollten und es vielleicht eine "Alternative mit Tierprodukten" geben sollte, dür die Unverbesserlichen, die immer noch glauben, Tiere seien zum essen da.
Ich habe auch gleich mal die Speisepläne der Uni Gießen gescheckt, um zu sehen, wie das umgesetzt wird, weil deine Pressemitteilung ja schon fast 3 Monate alt ist. Zu meinem Entsetzen habe ich leider kein einziges veganes Gericht gefunden. Selbst die Brötchen sind noch mit Käse belegt.
Mensapläne der Uni Gießen
Ich hoffe nur, dass das vegane Essen zwischen den ganzen Schnitzelspezialitäten, Thunfischsalaten und Spaghetti Bolognese

mangels Nachfrage nicht aufgegeben wurde. Wäre sehr sehr schade.
Scheint sich nicht durchgesetzt zu haben, die veganische Kost:
http://www.studentenwerk.uni-siegen.de/i...eek_value=
Zitat:Schnitzel mit
Pommes frites und Salat
€ 3,50
Fleischkäse, Pommes frites
und Salat
€ 3,50
Frikadelle, Pommes frites
und Salat
€ 2,30
Krüstchen, Pommes frites
und Salat
€ 3,90
Hähnchenschnitzel,
Pommes frites und Salat
€ 3,50
Achtung ...
... Seelachsfilet, paniert
mit Pommes frites und
gem. Salat
3,50 €
Von "veganer Kost" steht nirgendwo auch nur ein einziges Wort...
AVGUARD.av schrieb:Scheint sich nicht durchgesetzt zu haben, die veganische Kost:
Bärchen: Doch, auch wenn ihr Antiveganer das natürlich gerne so hättet. Elmar Köninger, der Leiter des Studentenwerks, jedenfalls schreibt in einer E-Mail:
Zitat:So sehr ich selbst überrascht war, dass der Versuch "Veganes Speisenangebot" in Siegen die Erprobungsphase nicht nur überlebt hat sondern die Nachfrage sogar mehrfach höher war als angenommen, muss dieses nicht überall so sein.
Ich denke aber, dass ähnlich dem zunehmenden Anteil an BIO-Produkten in der Großverpflegung, dem bereits seit Jahrzehnten etablierten Angebot an vegetarischen Gerichten auch das vegane Angebot den Weg aus der Nische finden wird.
Bärchen schrieb:Elmar Köninger, der Leiter des Studentenwerks, jedenfalls schreibt in einer E-Mail:
Zitat:So sehr ich selbst überrascht war, dass der Versuch "Veganes Speisenangebot" in Siegen die Erprobungsphase nicht nur überlebt hat sondern die Nachfrage sogar mehrfach höher war als angenommen, muss dieses nicht überall so sein.
Hi Bärchen,
das finde ich toll! Juchuuuu!
Gut, dass du heute diese email von Herrn Köninger bekommen hast. Und ich hatte schon gedacht, die hätten das vegane Essen vom Mensaplan genommen und haben an die Salatbar einfach ein Schild mit der Aufschrift "Veganes Bufett" gehängt.
Die sollten mal ihren Mensaplan im internett aktualisieren!!

Bärchen schrieb:Elmar Köninger, der Leiter des Studentenwerks,
Der Herr ist nicht der Leiter des Studentenwerks, er ist lediglich verantwortlich für die Verpflegungseinrichtungen. Nur ergänzungshalber.
Zitat:So sehr ich selbst überrascht war, dass der Versuch "Veganes Speisenangebot" in Siegen die Erprobungsphase nicht nur überlebt hat sondern die Nachfrage sogar mehrfach höher war als angenommen, muss dieses nicht überall so sein.
Ohne Mengenangabe ist das nicht besonders aussagekräftig, oder?
Angenommene Nachfrage: 2 vegane Kunden pro Tag. Tatsächliche Nachfrage: 3 solcher Kunden. Und schon ergäbe sich eine Beobachtung wie die von Elmar.
Zitat:Ich denke aber, dass ähnlich dem zunehmenden Anteil an BIO-Produkten in der Großverpflegung, dem bereits seit Jahrzehnten etablierten Angebot an vegetarischen Gerichten auch das vegane Angebot den Weg aus der Nische finden wird.
Ich kenne die Uni Siegen. Der zusätzliche Anteil an BIO-Produkten ist hausgemacht und hat mit der Nachfrage wenig zu tun. Die Studenten essen das, was da ist. Wenn im Einkauf 90% BIO-Produkte angeschafft werden, verwundert ein hoher BIO-Anteil eher nicht. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden, es ist sogar sehr erfreulich - es hat allerdings NICHTS mit einem studentischen Sinn für gesunde und/oder tierleidarme Ernährung zu tun. Und die vegetarischen Gerichte sind für viele Studenten die "Notlösung", wenn mal weder beim Stammessen noch im Menü etwas Leckeres dabei ist.
Und wie . schon schrieb: Die Cafeteria ist nicht die Mensa. Man rechnet also wohl keineswegs mit einem Run auf veganische Mahlzeiten, weshalb solche Sachen auch nicht ihren Weg in die Mensa finden werden.
. schrieb:cafeteria ≠ mensa
Die sollten mal ihren Mensaplan und ihren Speiseplan für die Cafeteria im ZM im internett aktualisieren!!
Der link von AVGARD zeigt auch auf den PLan der Cafeteria.
Ich hoffe ja nur, dass die Informationen auch stimmen. Die Mensa der Uni Gießen war ja immer eine Vorzeigemensa. Und wenn die jetzt vegane Speisen anbieten gibt es vielleicht in ganz Deutschland Nachahmer. Vielleicht ja in ganz Europa?!
AVGUARD.av schrieb:Und die vegetarischen Gerichte sind für viele Studenten die "Notlösung", wenn mal weder beim Stammessen noch im Menü etwas Leckeres dabei ist.
Ja, das stimmt leider. Diese Beobachtung habe ich auch schon oft machen müssen. Die meisten interessiert leider nicht, was sie da in sich hineinstopfen. Hauptsache es schmeckt.
Und zum vegetarischen Gericht greifen meistens nur Frauen, weil die dünn bleiben wollen. Die Männer essen das meistens nur, wenn zB die Jägerschnitzel mit Pilzrahmsoße und Pommes oder die Frikadellen mit Kartoffelsalat ausgegangen sind.
Es muss viel mehr Aufklärung betrieben werden. Auch und gerade an den Unis. Weil, wenn Studenten den Veganismus und die Tierrechte nicht verstehen,
wer dann??
Mein Link zeigt nur auf die Cafeterien. Die Mensa-Pläne
sehen so aus - weit vom Veganismus entfernt, selbst die vegetarischen Gerichte.
Zitat:Es muss viel mehr Aufklärung betrieben werden. Auch und gerade an den Unis. Weil, wenn Studenten den Veganismus und die Tierrechte nicht verstehen, wer dann??
Studenten, ausgerechnet? Studenten haben GARANTIERT andere Probleme als Tierrechte oder die richtige Ernährung (Ausnahmen bestätigen die Regel und studieren meist so etwas wie Soziale Arbeit).
Die Uni ist eh der letzte Ort, wo man für Tierrechte oder Veganismus werben könnte. Die dort anwesende Klientel ist überdurchschnittlich kritisch, gebildet und wenig anfällig für kindische Snuff-Bilder und alberne Wörter wie "weißes Blut".
AVGUARD.av schrieb:Studenten, ausgerechnet? Studenten haben GARANTIERT andere Probleme als Tierrechte oder die richtige Ernährung (...)
Bärchen: Na, das ist ja schon mal was. Obwohl selbst nicht vollziehend wird die vegane Ernährung als die richtige erkannt. Davon mal abgesehen seid doch ihr AVer immer diejenigen, die behaupten, Veganismus würde eh nur Studenten und (Spät-)Pubertierende interessieren. Nico hatte das ja
bereits aufgezeigt, dass dem nicht so ist und auch entsprechend Studien (z.B. Carmichael 2002, Grube 2005, und etliche andere) belegen dies.
AVGUARD.av schrieb:Die Uni ist eh der letzte Ort, wo man für Tierrechte oder Veganismus werben könnte.
Bärchen: Es sind schon verstärkt studentische Initiativen, die dafür sorgen, dass die Tierrechtsdebatte auch und gerade an den Hochschulen Einzug findet. Und dass Veganismus sich gerade im studentischen Milieu wiederfindet, das haben die Studien von Christel Larsson u.a. anhand der schwedischen Universitätsstadt Umeå aufgezeigt. An bzw. vor den Toren der Hauptschulen würde man vermutlich auf weniger Interesse an Tierrechtsthemen und massivere ablehnende Reaktionen stoßen, was das AV-Forum ja beweist. Ist das eigentlich so'n Prinzip von euch Antivaginalen, grundsätzlich das Gegenteil zu behaupten von dem, was Tierrechtler bzw. eure erklärten "Feinde" von sich geben?!
AVGUARD.av schrieb:kindische Snuff-Bilder
Bärchen: Das ist lediglich die Realität hinter Chicken Nuggets, Partybällchen, Bärchenstreich und Co. Muss man das alles wirklich so vehement verleugnen oder verdrängen, damit einem die Tierleichenteile noch munden? Vermutlich ist dem so.
AVGUARD.av schrieb:Studenten, ausgerechnet? Studenten haben GARANTIERT andere Probleme als Tierrechte oder die richtige Ernährung (Ausnahmen bestätigen die Regel und studieren meist so etwas wie Soziale Arbeit).
Ich kenne eine Menge studentische Arbeiten, die sich mit Ethik beschäftigen...incl. z. B. ganzer Studentengemeinschaften im medizinischen Bereich, die auf tierversuchsfreie Methoden hinarbeiten.
Das alles kann man unter welchem Namen auch immer behandeln...ist aber ein Teil einer moralisch/ethischen Entwicklung, die mit Tierrechtsgedanken und Tierschutzgedanken einhergehen oder aus dem Bereich bzw. solchen öffentlichen Diskussionen heraus entstehen.
Dass Studenten sich sogar teils sehr intensiv mit solchen Themenkomplexen beschäftigen, halte ich für leicht beobachtbar.
Und ja, auch die Ernährung ist ein immer intensiveres Thema.
AVGUARD.av schrieb:Die Uni ist eh der letzte Ort, wo man für Tierrechte oder Veganismus werben könnte. Die dort anwesende Klientel ist überdurchschnittlich kritisch, gebildet und wenig anfällig für kindische Snuff-Bilder und alberne Wörter wie "weißes Blut".
AV-Daddy, das ist nicht ganz richtig. Es geht im Übrigen nicht ums "Werben" sondern um "zur Diskussion stellen"... und die Uni ist ein bestens geeigneter Ort dafür. Das Thema "Tierrecht" wird dort weitaus intensiver behandelt als Du es vielleicht mitbekommst. Im Übrigen durchaus kritisch... aber nicht wie nach Deiner Manier verrissen. Es gibt dabei positive wie auch negative Standpunkte. Und das ist auch vollkommen ok so.
In dem Fall könntest Du sogar was von denen lernen. ;-)
Bärchen schrieb:Bärchen: Na, das ist ja schon mal was. Obwohl selbst nicht vollziehend wird die vegane Ernährung als die richtige erkannt.
AVGUARD.av: Wenn Avguard sich Gedanken über die richtige Ernährung macht, denkt er gewiss nicht an Veganismus. Äquivalent verhält es sich bei Studenten.
Bärchen schrieb:Bärchen: Es sind schon verstärkt studentische Initiativen, die dafür sorgen, dass die Tierrechtsdebatte auch und gerade an den Hochschulen Einzug findet.
AVGUARD.av: Ah ja, natürlich. Da ist wohl wieder der Wunsch Vater des Gedankens. Avguard hat noch nie gehört, dass Tierrechte ein Gesprächsthema an der Uni sind. Um ein bisschen Speziwasauchimmer heranzuziehen: Es interessiert offensichtlich kein Schwein, wie es den Tieren in ihren Käfigen geht. Avguard behauptet auch mal, dass kaum einer der Studenten die Motivation oder das Geld besitzt, sich "ethisch korrekt" zu ernähren.
Bärchen schrieb:An bzw. vor den Toren der Hauptschulen würde man vermutlich auf weniger Interesse an Tierrechtsthemen und massivere ablehnende Reaktionen stoßen, was das AV-Forum ja beweist.
AVGUARD.av: Ist das nicht genau die Polemik, deren Verwendung du bei anderen als Zeichen minderer Intelligenz wertest?
Bärchen schrieb:Ist das eigentlich so'n Prinzip von euch Antivaginalen, grundsätzlich das Gegenteil zu behaupten von dem, was Tierrechtler bzw. eure erklärten "Feinde" von sich geben?!
AVGUARD.av: Im Gegensatz zu euch TR sind alle Antiveganer Individuen mit jeweils eigener Meinung, die wir auf Antivegan.de auch äußern dürfen. Es gibt also bei "uns" kein allgemein anwendbares "Prinzip". In veganischen Kreisen, so kommt es einem vor, sind alle einer Meinung. Liegt vielleicht auch nur daran, dass Andersdenkende gelöscht oder rausgemobbt werden, aber wen interessiert's.
Bärchen schrieb:Bärchen: Das ist lediglich die Realität hinter Chicken Nuggets, Partybällchen, Bärchenstreich und Co. Muss man das alles wirklich so vehement verleugnen oder verdrängen, damit einem die Tierleichenteile noch munden? Vermutlich ist dem so.
AVGUARD.av: Der Avguard kann für sich selbst sagen, dass ihm Leichenteile noch mehr munden, wenn er weiß, wo sie herkommen bzw. wie sie verarbeitet wurden. Der Avguard hatte das Glück, Enkel eines Oberförsters und Sohn einer Jägerin zu sein. Selbstverständlich wurde das Wild daheim aufgebrochen. Wer die Ästhetik der Natur, die sich in der pragmatischen Ordnung des Organismus manifestiert, kennt, kann viel bewusster genießen, glaubt der Avguard. Chicken Nuggets und so'n Dreck isst der Avguard nicht.
Nico schrieb:AV-Daddy, das ist nicht ganz richtig. Es geht im Übrigen nicht ums "Werben" sondern um "zur Diskussion stellen"... und die Uni ist ein bestens geeigneter Ort dafür.
Entschuldigung, aber das sehe ich einfach anders. Es wird vielleicht zur Diskussion gestellt, aber höchstens in Form eines studentischen Referats, dass 20 Minuten dauert und nach weiteren 20 Minuten wieder von allen vergessen worden ist. An der Uni sind solche Themen einfach nicht zielführend, da werden andere - wichtigere - Dinge behandelt. Mag sein, dass es Ausnahmen gibt, auch unter Dozenten, aber die Ausnahmen bestätigen meiner Meinung nach nur die Regel, wie immer.