Tierrechtsforen

Normale Version: Fleisch macht Hunger und heizt uns ein!
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Vermehrt werden die Stimmen laut, daß der Konsum von Tierprodukten, insbesondere Tierleichen, maßgeblich für die Hungerkatastrophe und den Klimawandel mitverantwortlich sind:
(Hervorhebungen durch mich)

der Tagesspiegel schrieb:Die Explosion der Nahrungsmittelpreise ist nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auch durch ... neue Essgewohnheiten mitverursacht worden. Der Anstieg sei im Wesentlichen nicht auf Biosprit zurückzuführen, sondern auch auf die ... "nicht ausreichend prognostizierte Ernährungsgewohnheiten" in Schwellenländern, ...
Wobei sie sich natürlich ausschweigt was sie mit den Ernährungsgewohnheiten meint, die Mehrheit sind nicht Veggies oder gar vegan, aber die Mehrheit wählt! Katze
http://www.tagesspiegel.de/politik/inter...23,2515028

sueddeutsche.de schrieb:Die Grünen-Bundestagsfraktion legt den Schnitzel-liebenden Deutschen nahe, ihren Fleischkonsum drastisch zu reduzieren – das sei "besser für die Gesundheit und das Klima".

An gleich drei Stellen des Papiers empfehlen die Grünen den Verzicht auf Fleischkonsum - auch für das Klima: "Nur durch eine Veränderung unserer Gewohnheiten können wir wirksam unser Klima schützen und das Spannungsfeld beim Ausbau der Bioenergien entschärfen", heißt es, und: Weltweit werde ein großer Teil der Böden für die Produktion von Fleisch genutzt.
...
Die Bundestagsabgeordnete Bärbel Höhn sagte im Gespräch mit sueddeutsche.de zu der Causa: "In der Landwirtschaft sorgt die Fleischerzeugung für den größten Brocken bei der Entstehung klimaschädlicher Gase" – Tendenz steigend.
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Viehweiden und Sojafelder "fressen sich in Südamerika in den Urwald"
http://www.sueddeutsche.de/,tt1m1/deutsc...83/145947/

social-times schrieb:...
Auch das eigene Verhalten bedürfe dringend der Überprüfung, so Mertineit. Die Nachfrage nach Agroenergie führe zu steigenden Preisen. Noch entscheidender aber sei der eigene Fleischkonsum. So werde heute deutlich mehr Land für die Tierfutterproduktion genutzt als für Agroenergie vorgesehen sei. Aufgrund des weltweit wachsenden Fleischkonsums gingen rund 90 Prozent der weltweiten Sojaproduktion ins Tierfutter.
http://www.social-times.de/nachricht.php...ubrik_id=6

TELEPOLIS schrieb:...
Auch die Ernährungsumstellung in den asiatischen Schwellenländern, hin zu einer mehr fleischbetonten Kost, zeigt, dass es nicht an Getreide mangelt, sondern eher daran, dass für die Fleisch- und Treibstoffproduktion da,it verschwenderischer umgegangen wird. Um ein Kilogramm Fleisch zu produzieren, werden durchschnittlich 7 Kilogramm Getreide verfüttert.
...
Obwohl der Fleischkonsum in den Industrienationen seit Jahren abnimmt, steigt der globale Konsum weiter an.
...
Seit 1970 hat sich die Fleischproduktion mehr als verdoppelt. Auf der Fläche, die benötigt wird, um ein Kilogramm Fleisch zu erzeugen, könnte man im selben Zeitraum 200 kg Tomaten oder 160 kg Kartoffeln ernten. In den USA werden 230.000 km2 Land zur Produktion von Heu für Nutztiere beansprucht, aber nur 16.000 km2 (7 Prozent) zur Produktion pflanzlicher Nahrungsmittel. Der enorme Landverbrauch für die Fleischproduktion ist besonders in Lateinamerika der Grund für großflächige Regenwaldrodungen. In Zentralamerika wurden so innerhalb der vergangenen 40 Jahre 40% des gesamten Regenwaldes vernichtet, hauptsächlich um Weideland zu schaffen oder Futtermittel anzubauen.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27774/1.html

NZZ schrieb:Mehr Menschen und durch gesteigerten Fleischkonsum höherer Pro-Kopf-Verbrauch werden den globalen Getreidebedarf anschwellen lassen.
http://www.nzz.ch/nachrichten/internatio...14802.html

sozialismus.info schrieb:...
Neben dem Anstieg des Ölpreises und damit der Transportkosten ist eine der Ursachen der stark steigende Fleischkonsum weltweit, insbesondere in den prosperierenden und bevölkerungsstarken asiatischen sogenannten Schwellenländern.

Rinder fressen Getreide und nutzen Flächen, auf denen Getreide angebaut werden könnte. Der Fleischkonsum in Indien ist in den letzten 15 Jahren um 40 Prozent gestiegen, der in China hat sich seit 1990 verdoppelt und beträgt damit bereits ein Drittel des gesamten Weltfleischkonsums.
http://www.sozialismus.info/index.php?na...s&sid=2631

Die Zeit schrieb:Wenn Pflanzen nicht Menschen, sondern Schlachtvieh nähren, ist das kein Gewinn für unseren Speiseplan. Im Gegenteil: Es ist die pure Energieverschwendung.
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Wo mehr Fleisch gebraucht wird, steigt also auch der Bedarf an Mais, Soja und Futtergetreide. In China hat sich der Maisverbrauch seit Ende der achtziger Jahre verdoppelt, die Produktion hinkt der Nachfrage längst hinterher.
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Was für eine Energieverschwendung das alles ist, offenbart uns spätestens der Kalorienvergleich. Um eine Fleischkalorie zu erhalten, müssen beim Hühnchen nämlich fünf, beim Schwein etwa sieben pflanzliche Kalorien investiert werden. Die meiste Energie aber verschlingt das Rind: Sechs Kilo Getreide haben etwa 22000 Kalorien. Verfüttert man sie ans Rindvieh, entsteht dabei ein Kilo Fleisch, das seinem Esser nicht einmal ein Zehntel der Getreideenergie bringt, sondern nur etwa 2000 Kalorien. Mehr als 90 Prozent der Nahrungsenergie bleiben also auf der Strecke. Das meiste davon verbrauchen die Rinder für Wachstum, Bewegung und Körperwärme - und ein sattes Viertel verfurzen sie gar! Das missfällt auch Klimaschützern, denn das Methan, das aus dem Rinderdarm entweicht, ist ein gefährliches Treibhausgas.
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Fleisch ist kein lebensnotwendiges Nahrungsmittel. Die wichtigen Aminosäuren stecken auch in pflanzlicher Kost. Soja, Buchweizen, Quinoa und Amarant zum Beispiel enthalten gleich die gesamte Palette essenzieller Eiweißbausteine. Und nennenswerte Mengen der wertvollen Stoffe stecken, hoppla, auch: im Reis.
http://www.zeit.de/online/2008/17/bg-fleisch

Bündnis 90 die Grünen schrieb:...
Ein gewaltiges Problem stellt vor allem die ständig wachsende Nachfrage nach Fleisch und Milchprodukten dar. In den westlichen Industrienationen werden seit langem wertvolles Getreide und nährstoffreiche Ackerfrüchte zum Kraftfutter verarbeitet mit dem Ziel, Rinder, Schweine und Geflügel in Rekordzeit zur Schlachtreife zu bringen. Dieses Futtergetreide stammt überwiegend aus Entwicklungs- und Schwellenländern, die häufig eine weitaus größere Menge an Getreide, vor allem Soja, für die Verarbeitung zu Tierfutter exportieren als sie für die Ernährung der eigenen Bevölkerung zurückbehalten. Der steigende Wohlstand in Schwellenländern wie China und Indien lässt auch dort den Fleischkonsum kräftig ansteigen.
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Nicht zuletzt kommt es aber auch auf jede Konsumentin und jeden Konsumenten an: Weniger Fleischverzehr ... das wäre ein guter Anfang.
http://www.gruene-bundestag.de/cms/defau...22257.html

Tropenwaldnetzwerk-Brasilien schrieb:...
...
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Damit die Welt nicht zur Anbaufläche wird, ist es außerdem ratsam sich wieder mehr pflanzlich zu ernähren. Denn die steigende Erzeugung von Viehfutter ist ebenso ein Problem. Aber das wissen sie vielleicht eh schon.
http://www.tropenwaldnetzwerk-brasilien.....20080416/

Welt Online schrieb:Reinhard Loske:
...
Und das Hauptproblem bei der Hungerkrise ist nicht der Sprit, sondern das Fleisch.
WELT ONLINE: Inwiefern?
Reinhard Loske: Sowohl bei der Regenwaldzerstörung als auch bei der Verdrängung von Ackerfrüchten, die dem menschlichen Verzehr dienen, ist der wichtigste Faktor die Produktion von Soja und Mais für die Viehzucht. Wenn wir also grundsätzlich über die Welternährung sprechen wollen, müssen wir vor allem über unseren Fleischkonsum und unseren Lebensstil sprechen.
http://www.welt.de/hamburg/article192417...Beust.html

stern.de schrieb:...
Doch das ist auch ein Grund für die Hungerkrise, denn auf der Fläche, die benötigt wird um ein Kilogramm Fleisch zu erzeugen, könnten 200 Kilogramm Tomaten oder 160 Kilogramm Kartoffeln angebaut werden. Die Fütterung der Masttiere verschlingt Unmengen an Getreide
http://www.stern.de/wirtschaft/unternehm....html&cp=2

Evangelischer Pressedienst schrieb:Nach Auffassung der Grünen-Politikerin Bärbel Höhn ist der steigende Fleischkonsum für Verknappung der Lebensmittel verantwortlich. "Die Hälfte des weltweit produzierten Getreides landet nicht auf dem Teller, sondern wird vor allen Dingen zu Futter gemacht", sagte Höhn im WDR Radio in Köln. "Chinesen essen heute viermal so viel Fleisch als noch 1966", erklärte sie. Dass ein Teil des Getreides zur Produktion von Kraftstoffen genutzt werde, verschlimmere jedoch die Situation.
http://www.epd.de/index_55417.html

Bärchen

Bärchen: Ausgezeichnet Zeit und stern sind besonders informativ.
Passend dazu kann man auch auf einer Demo teilnehmen:
http://www.welthungerdemo.de/

Und natürlich, sofern man das noch nicht getan hat, das Konsumverhalten entsprechend ändern.
das sind ja auch wieder hochwertige quellen - ein einziges raunendes germurmel.

Gast

Ja, schon interessant wie oft z.B. ein Quark in der Presse wiederholt wird, wenn er aus dem Mund der höhnenden Bärbel gequollen ist. Fehlt nur noch die geballte Fachkompetenz einer Frau Roth. Icon_mrgreen
Nicht zu vergessen Ulla Schmidt, die ich gern mal persönlich treffen würde (wie auch immer Icon_mrgreen).
. schrieb:das sind ja auch wieder hochwertige quellen - ein einziges raunendes germurmel.
Ja, gell, die ganze seriöse Presse ist vertreten und extra für Dich sogar
"sozialismus.info"! So bin ich zu Dir! Knuddel
Na, da die Quellenlage manchen vielleicht noch nicht ausreicht, setze ich das mal etwas fort:
(Hervorhebungen durch mich)
FOCUS Online schrieb:FOCUS Online: Im Zuge der Diskussion wird als Grund für die Getreideverknappung auch immer der wachsende Fleischbedarf in China und Indien genannt. Wie stark schätzen Sie diesen Aspekt ein?

Von Braun: Nicht nur Fleisch, sondern auch Milchkonsum verbrauchen viel Futtermittel. Den Menschen können aber kaum andere Konsumgewohnheiten abgerungen werden. Appelle führen nicht sehr weit.
(Der kennt wohl unsere AV-lerIcon_mrgreen)
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/...95176.html

WELT ONLINE schrieb:Ein weiterer Grund für die Preisexplosionen ist die steigende Nachfrage der wachsenden Ökonomien China und Indien nach qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln. Angaben der FAO zufolge ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch in China in nur 20 Jahren von jährlich 20 auf 50 Kilo gestiegen. Um ein Kilo Fleisch zu gewinnen, sind sieben Kilo Getreide nötig.
http://www.welt.de/politik/article190384...krise.html

Stuttgarter Zeitung online schrieb:Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von Brot für die Welt, im Gespräch:
...
Wo führt das hin? Sollen alle einmal so essen wie wir, oder müssen auch wir anders essen, damit alle essen können?

Wir sind noch lang nicht so weit, dass sich alle Menschen das leisten könnten. Aber wenn jemals, würde die Weltnahrungsmittelproduktion dafür vermutlich nicht ausreichen. Es können nicht alle so essen wie wir, da ich es auch für falsch halte, wie wir essen.

Warum?

Es ist ja bekannt, dass die Herstellung eines Liters Milch und die Rinderzucht viel Fläche und viel Getreide verbrauchen, von dem – ohne den Umweg über das Vieh – sehr viel mehr Menschen ernährt werden können. Die ganze Welt auf dem Niveau unseres Fleisch- und Milchkonsums nachhaltig zu ernähren, halte ich schlicht für nicht möglich.

Was also wäre zu tun?

Wenn ich weiß, dass es nicht möglich ist, muss ich mich auch selber fragen: Warum nehme ich etwas in Anspruch, von dem ich sage, dass es Chinesen oder Inder nicht dürfen. Aus dieser Erkenntnis sollten alle gleichermaßen die Konsequenz ziehen, auch wir.

Der Westen als schlechtes Vorbild?

Natürlich. Es ist ja nicht so, dass es Menschen ein Urbedürfnis wäre, dies oder jenes angebotene Lebensmittel essen zu müssen. Die Nachfrage wird durch Werbung erzeugt. Und dieselbe Werbung findet in Zeiten globaler Lebensmittelmärkte nun auch in Ländern des Südens statt. Und warum soll das für die Menschen dort weniger attraktiv sein als für uns? Nur damit kommen wir eben nicht weit.
...
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/pa...hp/1688537

Frankfurter Rundschau online schrieb:...
Als Gründe nennen Experten höhere Energiepreise sowie die starke Nachfrage nach Fleisch und anderen Wohlstandsprodukten in Indien und China.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/p...nt=1318384

Berliner Zeitung schrieb:...
Deshalb flackern dieser Tage auch Dutzende Werbespots durch die Kanäle des brasilianischen Fernsehens: "Lassen Sie ihre Herde impfen, sie wird es Ihnen danken", heißt es da. "Wenn man sich in diesem Land um Kinder auch nur annähernd so intensiv wie um Rinder kümmern würde, müßte in Brasilien kein einziges Kind verhungern", schimpft Sonia Maria Alves, Sozialarbeiterin im südwestlichen Bundesstaates Mato Grosso do Sul. Tatsächlich registrierte die private Wohlfahrtsorganisation Calfat Salem täglich 1 000 verhungerte Kinder in der neuntgrößten Wirtschaftsnation der Welt.

Rinder gut genährt

Die Ursachen für die skandalösen Verhältnisse sind schon im Landschaftsbild erkennbar: Hunderte Kilometer ziehen sich schnurgerade Straßen durch Weideland - riesige Fazendas, die einigen Wenigen gehören. Auch rund um die Kleinstadt Ribas do Rio Pardo sind Viehzucht-Fazendas mit über 10 000 Hektar keine Seltenheit. Jedes der Rinder darf im Durchschnitt 35 Hektar abgrasen und zartes Fleisch für den Tisch der Satten heranwachsen lassen. Pro Kilo Fleisch brauchen die Tiere Futter im Nährwert von etwa zehn Kilogramm Getreide. Währenddessen campieren auf den schmalen Grünstreifen zwischen Weidezaun und Straße Landlose, einige Dutzend Familien von den Hunderttausenden, für die im Riesenland Brasilien kein Platz ist. Sie, die ein winziges Stück Land wollen, um Grundnahrungsmittel anzubauen, hungern.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeit...index.html

tagesschau.de schrieb:Hauptverantwortlich für die Krise ist nach Ansicht des Chefs der Food and Agriculture Organisation, Jacques Diouf, jedoch der gigantisch gewachsene Bedarf Chinas und Indiens. Der wachsende Reichtum in diesen Staaten aber auch in weiteren Schwellenländern wie Brasilien oder Indonesien führt beispielsweise dazu, dass mehr Fleisch gegessen und mehr Milch getrunken wird. Immer mehr Äcker werden zu Viehweiden, deren Ertrag – in Kalorien gerechnet – wesentlich geringer ist. Um ein Kilo Rindfleisch herzustellen, werden sechs Kilo Mais benötigt. Und nach Berechnungen des Washingtoner International Food Policy Research Institutes (IFPRI) wird der Bedarf an Fleisch sich bis zum Jahr 2025 verdoppeln.
http://www.tagesschau.de/ausland/nahrung...rise2.html

Deutschlandfunk schrieb:[im Gespräch mit Franz Fischler]
...
Heckmann: Ist diese Bevölkerungsentwicklung die alleinige Ursache für die Krise, oder gibt es noch andere Ursachen? Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer hat ja gestern in der "Bild am Sonntag" die Lebensmittelgroßkonzerne als Mitschuldige ausgemacht.

Fischler: Ich glaube, was die aktuelle Situation anbetrifft, da gibt es aus meiner Sicht drei Hauptschuldige: Das eine sind die schlechten Ernten. Zum Beispiel Australien hat drei Jahre hintereinander eine Missernte gehabt, und das ist eine wichtige Getreideanbauregion der Welt. Zum zweiten ist es die extrem erhöhte Nachfrage nach Fleisch in Ländern wie China und Indien, und mit diesen riesigen Bevölkerungszahlen macht das natürlich sehr viel aus. Und man darf nicht vergessen: Im besten Fall, wenn ich nur Geflügelfleisch herstelle, brauche ich vier Kilo Getreide, um ein Kilo Fleisch zu machen.
...
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/inter...lf/773027/

Hamburger Abendblatt schrieb:...
Die Menschen in den reichen Ländern wollen zu fett und zu viel essen, und es schert sie nicht, dass etwa 800 Millionen Menschen gleichzeitig Hunger leiden.
...
Ein weiteres Problem: Die Menschheit isst zu viel Fleisch. Eine Kuh frisst 1223 Kilogramm Korn, bis sie geschlachtet wird. Um die 28 Millionen Tonnen Fleisch zu produzieren, das pro Jahr in den USA verbraucht wird, müssen 153 Millionen Tonnen Getreide verfüttert werden. Das zur Fleischproduktion auf der Welt verfütterte Getreide würde ausreichen, um das Doppelte der derzeitigen Erdbevölkerung zu ernähren.
http://www.abendblatt.de/daten/2002/06/11/33827.html

DER TAGESSPIEGEL schrieb:...
Außerdem steigt die Zahl der Menschen rapide, die große Mengen Fleisch und Milchprodukte essen. Dafür werden jedoch etwa zehnmal so viel Getreide und andere Früchte benötigt wie für die Ernährung auf pflanzlicher Basis.
...
Eine immer größere Zahl von Menschen hat begonnen, den ressourcen- und energieaufwendigen Lebensstil zu übernehmen, wie ihn die Wohlstandsländer seit Jahrzehnten vorleben. Nun aber wird klar, dass sich die alte Verheißung der Entwicklungspolitik „wie im Westen so auf Erden“ für die große Mehrheit der Menschheit niemals erfüllen kann, jedenfalls nicht auf der Basis der bisher genutzten Technologien.
...
Die jüngste Hungerkrise beweist einmal mehr das Gegenteil: Die eigentlichen Realitätsverweigerer sind die Verteidiger des Status quo.
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titel...92,2511383
Wer sagte da, die Veganer seien die Realitätsverweigerer???

Ich hoffe, eine auch für Pünktchen "seriöse" Quelle mit aufgelistet zu haben und auch ihn geweckt zu haben, damit er das Gähnen beenden kann.
ich hab nicht gesagt, deine quellen seien nicht seriös. nur handelt es sich leider nur um tagespresse, die inhaltlich wertloses geschwätz wiedergibt. sowohl die zugrundegelegten zahlen zu fleischproduktion sind unfug als auch das grundargument, es gäbe nicht genug für alle. und besonders bekloppt wird es, wenn dieselben, die erst in den 80ern rumjammerten, die reichen futterten den armen das essen weg, sich dann in den 90ern über die nahrungsmittelexporte der reichen empörten sich jetzt wieder über die sinkenden exporte empören. na was denn nun? vielleicht sollte man mal auf den trichter bekommen, dass die lösung eher in der entwicklung und ungleichheit vor ort als im bösen welthandel liegt.

Gast

Lass doch den Bertel weiter nach den Quellen suchen, dann hat er wenigstens eine Beschäftigung.
Diese Hype and Horror-News kommen in regelmässigen Abständen zu den unterschiedlichsten Themen auf.
Bevorzugt in Umweltthemen wird dann schnell mal postuliert, daß morgen sicher die Welt untergeht wenn nicht .... oder die Menschheit .... oder die Natur.... Katastrophe! Jammertal! Tod und Verderben!
Eines haben alle diese Hypes gemeinsam: in der Rückschau betrachtet, entpuppen sich alle diese Hypes als maßlos übertrieben. Gutmenschen, denen solche News einst wohlige Schauer über den Rücken jagten, wollen immer zu dem Zeitpunkt, an dem die Fakten sich wieder durchsetzen und das erhoffte Ereignis also ausbleibt, nichts mehr von dem Hype wissen. Sie stecken dann schon wieder knietief in der Arbeit an der nächsten Polemik und haben keine Zeit zur Reflektion. Statt sich mit wissenschaftlichen Arbeiten zu beschäftigen, werden Aussagen dritt- bis viertklassiger Politiker und Verbandsheinis für bare Münze genommen.
Meist haben diese Kaspers nur eines: ein riesiges Sendungsbewusstsein.
Gast schrieb:Meist haben diese Kaspers nur eines: ein riesiges Sendungsbewusstsein.
Ein Kasper ist hier nicht registriert.
Die Welthungerkrise ist kein "dummes Geschwätz", keine "Hype and Horror-News", keine "Polemik" sondern
Realität
Wer die nicht sehen will, ist Realitätsverweigerer

Bärchen

Gast schrieb:Statt sich mit wissenschaftlichen Arbeiten zu beschäftigen, [...]

Bärchen: Gerne und immer wieder.

Gast schrieb:Meist haben diese Kaspers nur eines: ein riesiges Sendungsbewusstsein.

Bärchen: Wenn sie Pollmer, Maxeiner oder Miersch heißen - durchaus.

Gast

Oj, jetzt schreibt Gutmenscherl schon fett und groß.
Dann explodiert es bald, sofern sich nicht ein Aposchtel findet, der dem verkündenden Messias kritiklos zuhört.
Das war schwach wie immer, Bärli.
Nimm nochmal Anlauf, du schaffst das!
Gast schrieb:Oj, jetzt schreibt Gutmenscherl schon fett und groß.
Dann explodiert es bald, sofern sich nicht ein Aposchtel findet, der dem verkündenden Messias kritiklos zuhört.

Das Menscherl steck Dir mal wohin. Gutmensch? Wohl kaum, ich habe in meinem Leben wahscheinlich mehr Fleisch verdrückt als Du Bürscherl (Du liebst ja scheinbar die erls) also kann von gut nicht unbedingt die Rede sein. Außerdem hast Du wohl nicht gemerkt, daß ich nicht "verkündet" sondern nur Zitate aufgelistet habe. Nicht eines war davon mein eigenes. Schau Dir nochmal die Posts an.

"Messias" nicht wirklich, habe mir schon "Guru" als Beruf überlegt, bleib aber lieber bodenständig, mir reicht die Kohle die ich so verdiene.

Fett und groß schreibe ich deshalb, da manche Verständnisschwierigkeiten haben, wie oben gesehen. So habe ich die Hoffnung, daß das so auffällt.

Explodieren geht nicht so einfach, da furze ich vorher, so gschamig bin ich nicht.

Kannst Du vielleicht auch was zum Thema schreiben? Bring halt einen Link, der zu belegen versucht, daß der Fleischkonsum keinerlei Auswirkungen auf die Hungerkrise hat! Schreib was Sachliches zum Thema und keine persönlichen dümmlichen Anmachen wenn Du sonst nichts weißt.
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