Tierrechtsforen

Normale Version: Lebendig gehäutet
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Gast

Kenn ich schon, is ja wirklich zum Kotzen, ich versteh nicht wie man sowas übers Herz bringt, nur bei solchen Leuten bringt Reden leider gar nix.
Ich mags mir nicht ansehn, aber ich vermute es geht um Pelz?
Der scheiß ist nichts für dünnhäutige Personen, ein Freund von mir, auch Jäger, hats nicht bis zum Schluß geschafft, soll ja nix heißen, aber ist wirklich schlimm.
Also mir ist niemand bekannt, der es sich bis zum bitteren Ende ansehen konnte. Wozu gibts eigentlich noch Horrorfilme?
Kein normaler Mensch hält sowas aus... und ja, es geht um das leidige Thema Pelz. Wenn so manche® wüsste, dass sehr viele Pelzbesätze, die sie tragen aus Hund oder Katze sind und vor allem: wie dieses Zeug hergestellt wurde (!!!), hätten die meisten wohl auf den Kauf verzichtet.
Groß in Mode: eingefärbter Fakefur made in China, wie der Name sagt angeblich "wie echt" - isses auch, leider.

Gast

@Tiroler

Ihr Jäger seid wirklich die reinsten Friedensgötter dagegen und das meine ich im Ernst Icon_sad

snack zu Gast

Die Tierrechtler.

Immer n Snuff- Filmchen auf Tasche, und wenn PeTA grad keinen neuen kursieren läßt, hat der Conoisseur ja immer noch die Festplatte voller Klassiker, um bei akuter Langeweile etwas Blut aus dem Bildschirm tropfen zu lassen (streng zu Aufklärungszwecken, is klar, ne).

Und die Jäger, die sind pervers, die geilen sich an sterbenden Tieren auf!

Gast

Gottseidank machen in Deutschland, dank der Bemühungen der Tierrechtler immer mehr Pelzfarmen zu.
Auch die kürzlichen befreiten Nerze werden dazu beitragen, daß die Nachfrage nach bei lebendigem Leibe gehäuteten Fellen in Russland und China nicht nachlässt!

Danke Peta!
Die kürzlich befreiten Nerze werden elendiglich zugrunde gehn, da sie keine Wildtiere mehr sind und auch nicht gewohnt sind sich selbst was zu fangen, gut gemacht. Versteht mich nicht falsch ich bin gegen Pelztierfarmen, aber auch gegen solche kopflose Aktionen.

Und kommt mir hier ja nicht mit Jägerpropaganda betreffend der Pelzfarmtierüberlensrate ( schönes Wort ) in freier Natur.
snack zu Gast schrieb:Die Tierrechtler.

Immer n Snuff- Filmchen auf Tasche,
Das ist Realität, aber die wollen wir mal schön verheimlichen. Fleisch fressen gerne, aber sehen wie es gemacht wird - nee.
außerdem wäre es vernünftiger gewesen die nerze in ihre angestammte heimat auszufliegen. aktionen wie o.a. lassen mich gelegentlich jäger im vergleich zu diesen fier bet reiern als wahre tierrechtler erscheinen.

nun, an der nachfrage wird die aktion wohl nicht viel ändern, werden halt neue dafür nachgezüchtet, und für den moment wird sich der weltmarkt darauf einstellen, der größte exporteur für pelz, china, kann bestimmt seine kapazitäten noch etwas hochfahren . . .

Gast

Tiroler schrieb:Die kürzlich befreiten Nerze werden elendiglich zugrunde gehn, da sie keine Wildtiere mehr sind und auch nicht gewohnt sind sich selbst was zu fangen, gut gemacht. Versteht mich nicht falsch ich bin gegen Pelztierfarmen, aber auch gegen solche kopflose Aktionen.

Und kommt mir hier ja nicht mit Jägerpropaganda betreffend der Pelzfarmtierüberlensrate ( schönes Wort ) in freier Natur.

Nee ist klar, die meisten werden nicht von Jägern erschossen (wäre auch schade um den Pelz), sondern schön fürsorglich mit Netzen eingefangen und zurück zu ihrem noch fürsorglicheren Herrchen gebracht, der sie dann wieder liebevoll aufpäppelt. Auf der Farm wären sie schon längst erschlagen/vergast oder was auch immer worden. Es handelt sich um amerikanische Nerze und man geht davon aus, dass diejenigen, die überleben (einige 1000) es auch schaffen werden.

Bei der Aktion erlangten mehr als 10.000 Tiere die Freiheit. Tiere, die ihr Leben lang zu mehreren in winzigen Drahtgitterkäfigen leben mussten und die in Kürze auf der Farm vergast und zu Pelz verarbeitet worden wären. Während freilebende Nerze als Einzelgänger leben und quadratkilometergroße Reviere durchstreifen, werden sie in ihrer engen Käfighaft physisch und psychisch krank, sie drehen unentwegt immer und immer wieder die gleichen Schleifen in ihren Käfigen und fügen sich gegenseitig Bissverletzungen insbesondere an den Schwänzen zu. Reißerische Berichte sprechen davon, dass die Nerze jetzt wegen falsch verstandener Tierliebe verhungern müssten oder überfahren würden. Offensichtlich sind diese Berichterstatter nicht in der Lage zu erkennen, worum es hier eigentlich geht: Auf einer Nerzfarm werden die Nerze (quälerisch) gehalten, um sie allesamt im November und Dezember umzubringen. Hätten die Aktivisten die Tiere nicht befreit, wären sie in Kürze alle tot und zwar absichtlich getötet worden, um den Geldbeutel des Farmers zu füllen. Eine geringe Anzahl an Tieren wird auf einer Farm noch für die nächste „Saison“ zum Züchten verwendet und wird dann ebenfalls getötet.

Nach der Befreiung wird ein vermutlich zweistelliger Prozentsatz der Tiere überleben, d.h. es werden ein- bis mehrere tausend Nerze ein Leben in Freiheit leben. Offensichtlich sind die Lebensbedingungen in der betroffenen Region gut geeignet, um den Nerzen ein Überleben zu ermöglichen. Von Naturschützern wird beanstandet, die (amerikanischen) Nerze aus den Farmen würden den europäischen Nerz langfristig verdrängen. Es geht hier jedoch um das Leben von Individuen und nicht einer Art. Jedes Tier möchte leben, in Freiheit, frei von Schmerz und Gefangenschaft. Gegen dieses Grundrecht wird auf Nerzfarmen (und nicht nur da) eklatant verstoßen. Wenn durch die Befreiung nun eine Art besser überlebt als eine andere, die sich möglicherweise langfristig nicht mehr so gut vermehren kann, ist dies eine Artenfrage und keine Individuenfrage. Eine Art verspürt keinen Schmerz, Individuen sehr wohl. Dass sich gerade auch noch Jäger angeblich Sorgen um Hasen und Vögel machen, darf wohl eher als Ironie, wenn nicht gar als Sarkasmus verstanden werden. Niemand bringt so viele Vögel und Hasen um, wie die Jäger selbst. Tierausbeuter scheinen in der Gegend so massig vertreten zu sein, dass selbst die Farmer und deren Gehilfen, die die Nerze wieder einfangen wollten, einer Wildschweinjagd in die Quere gekommen sind. Die Nerztöter behindern die Wildschweintöter und umgekehrt.







Abgesehen davon ernährt sich der als besonders schützenswert angesehene europäische Nerz von den gleichen Beutetieren wie der amerikanische. Die Angst um die Hasen (die in ausgewachse-nem Zustand sowieso nicht zum Beuteschema des Nerzes gehören) und Vögel dürfte somit wohl eher als geheuchelt angesehen werden.

Neben der Tatsache, dass tausenden Tieren ein Leben in Freiheit ermöglicht wurde und dies vielen auch gelingen wird, ist ein weiterer positiver Nebeneffekt der Aktion, dass dem Farmer Medienberichten zufolge mehr als eine Million Euro Schaden entstand. Dieses Geld, das auf dem Rücken der Tiere erwirtschaftet worden wäre, steht dem Kreislauf aus Leid und Tod nun nicht mehr zur Verfügung. Sollte es von einer Versicherung übernommen werden, so haben solche Aktionen trotzdem den langfristigen Effekt, dass Versicherungsprämien für Farmer zukünftig angehoben werden. Und solche Aktionen finden weltweit regelmäßig statt. Allein in Deutschland fanden in den letzten zehn Jahren fünf Befreiungen im größeren Stil, d.h. mit mehr als 1000 Tieren statt. Weltweit geschehen solche Aktionen mehr oder weniger wöchentlich, insbesondere in Ländern, in denen es noch mehr solcher Farmen als in Deutschland gibt.

In der Regel führen solche Aktionen Gruppen durch, die sich die Bezeichnung ALF oder in Deutschland TBF (Animal Liberation Front bzw. Tierbefreiungsfront) geben. Nach eigenen Angaben zielen die Aktionen dieser Gruppen darauf ab, Tiere direkt zu befreien und / oder Tierausbeutern durch wirtschaftliche Sabotage einen größtmöglichen Schaden zuzufügen.


Alfons Grosser, überzeugter Tierausbeuter und Vorsitzender des in Hannover ansässigen Zentralverbandes Deutscher Pelztierzüchter e.V., ist letzten Informationen zufolge einer der Besitzer der Farm Bärwinkel. Er besitzt mehrere Nerzfarmen in West- und Ost-Deutschland. Zuletzt wurden auf seiner Farm in Melle bei Osnabrück Ende Januar 700 kurzfristig leerstehende Nerzkäfige von der ALF zerstört (siehe auch http://www.tierbefreier.de/presse/07/020...lle.html).
ein Vollprofi ....... Schock

Warst du auch mit dabei, scheinst ja eine Menge Pseudowissen zu haben.

Gast

Nein ich interessiere mich nur für das Thema und war - ehrlich gesagt - auch zuerst der irrigen Annahme, dass für die Tiere durch die Befreiungsaktion mehr Schaden als Nutzen entstanden ist. Weit gefehlt.

Tiroler, zu welcher Nerzgruppe würdest du lieber gehören
a) zu den wieder eingefangenen und inzwischen erschlagenen
b) zu denen, die in zwar ungewohnter Umgebung aber in Freiheit leben und durchaus die Möglichkeit haben, sich anzupassen und zu überleben (falls sie nicht einem Jäger vor die Flinte laufen)

???
mein Statement zu den Nerztierfarmen siehst du ja oben.

Das mit den überlebenden Nerzen halte ich für Unfug , und wenn sie doch überleben räumen sie dann in der Fauna ganz schön auf, oder wie ist das wenn auf einmal mehrere tausend Predatoren mehr da sind, das kann nicht gut sein.

Versetz dich mal in die Lage eines Beutetieres das mal eben so hundert mal mehr Fressfeinde da sind.

So oder so ist die ganze Aktion Scheiße, der Nutzen ist fraglich, solche Sachen sollten anders geklärt werden, frag mich aber nicht wie......
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